Nachhaltig wirken – Perspektiven schenken!

Spendenprojekte, die nachhaltig wirken sind unsere Leidenschaft!

Im bosnischen Kinderdorf „Selo Mira“, nahe Tuzla, konnte Meinfrollein wieder nachhaltig wirken. Die Spenden aus dem Verkauf der Meinfrollein Produkte machten auch dieses Projekt möglich. Und wir bei Meinfrollein sind sehr glücklich über unsere kleine Fangemeinde! Inzwischen haben Meinfrollein Kunden schon einige Spendenprojekte realisiert!

DANKE für das Vertrauen in die Meinfrollein Produkte!

Wie im letzten Jahr von den Meinfrollein Kunden abgestimmt, statteten wir die Schneiderwerkstatt mit Stoffen aus. Auch dabei flossen 100% der Spenden direkt in das Charity Projekt!

nachhaltig wirken-Perspektiven schenken! Meinfrollein hilft direkt und konkret.      

Im gesamten letzten Jahr konnten so 68 Schüler an den Ausbildungskursen teilnehmen.

Ein Kurs erstreckt sich über 6 Monate. Und er beinhaltet dabei 120 Praxisstunden. Im bosnischen Kinderdorf besuchen alle Jugendlichen den Schneiderkurs. Zusätzlich besuchen sie die Berufsschule. Denn dieses Konzept ist an das deutsche Duale Ausbildungssystem angelehnt.

Unser Anliegen war es, die Schneiderwerkstatt mit entsprechenden, qualitativ hochwertigen, Stoffen auszustatten. Denn schließlich fertigen die Jugendlichen hier u.a. die Schuluniformen.

nachhaltig wirken-Perspektiven schenken! Meinfrollein hilft direkt und konkret.  

Besondere Freude macht es natürlich, wenn auch die Abendgarderobe für die Abschlussfeiern dem Outfits der hiesigen Abiturbälle in nichts nachstehen. Nur, dass diese Kleider und Anzüge in der Kinderdorf eigenen Werkstatt entstehen. Und natürlich mit besonderem Stolz getragen werden!

Leider ist der Arbeitsmarkt in Bosnien immer noch einer der schlechtesten Europas. Im vergangenen Jahr lag die Arbeitslosenquote allgemein bei 18,4%. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt weit darüber. Mit 46,6% ist sie nach wie vor erschreckend hoch.

Umso wichtiger ist das Engagement der Meinfrollein Kunden.

Nur durch die konkrete Unterstützung vor Ort erhalten die Jugendlichen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Für die Umsetzung des Projektes ist die Stiftung Kinderzukunft verantwortlich. Wie immer hat sie Grossartiges geleistet.

Bildung ist Zukunft – unser Spendenprojekt 2018/19 geht nach Bosnien

Bildung ist und bleibt der Schlüssel für eine selbstbestimmte Zukunft.

Insbesondere Kinder in Not haben oft keinen Zugang zu Bildung. Umso wichtiger ist unser Engagement für die Kinder und Jugendlichen in den Kinderdörfern der Stiftung Kinderzukunft.

Nachdem zwei Projekte für die kommende Herbst / Winter Saison zur Auswahl standen, haben wir uns nun entschieden!
Das neue Spendenprojekt geht ins bosnische Kinderdorf „Selo Mira“. Dort werden in der Schneiderwerkstatt dringend neue Stoffe benötigt. In der kinderdorfeigenen Ausbildungsstätte fertigen die Auszubildenden auch Anzüge und Kleider für die eigenen Abschlussfeiern. Für die professionelle Fertigung braucht die Werkstatt hochwertige Stoffe, die für die Produkte geeignet sind. Doch diese sind für das Kinderdorf unerschwinglich!

Mit ca. 3 Euro pro Style unterstützen wir dieses Projekt. Dabei gehen die Spenden zu 100% in das Hilfsprojekt ein. So garantieren wir, dass unsere Spende auch zu 100% die Kinder in Not erreicht.

Gerade in Bosnien Herzegowina ist die Arbeitslosigkeit extrem hoch (5. höchste Arbeitslosenquote weltweit). Das Land leidet immer noch unter den Folgen des Bosnienkrieges. Vielleicht gut nachzuempfinden durch den Podcast vom Deutschlandfunk Kultur.

Insbesondere die fehlende Arbeitserfahrung ist für Jugendliche auf dem Weg in die Selbständigkeit ein Problem. Die meisten Arbeitgeber erwarten in den Stellenbeschreibungen genau das.

Allerdings gibt es im Bildungssystem kaum Möglichkeiten, diese zu erwerben. Weit über die Hälfte der Jugendlichen unter 26 Jahren möchte das Land verlassen. Dabei kommen unterschiedliche Studien zu sehr ähnlichen Ergebnissen. Jugendliche sehen für sich keine Zukunftsperspektive in Bosnien und Herzegowina.

Umso wichtiger ist das Engagement der Stiftung Kinderzukunft im bosnischen Kinderdorf bei Tuzla. Hier finden Kinder in ethnisch gemischten Gruppen ein Zuhause. Sie werden individuell gefördert und schulisch gebildet. Und dies unabhängig von Herkunft und Religion. Auch über das Alter von 18 Jahren hinaus finden die jungen Erwachsenen im Jugendhaus der Stiftung Unterstützung. Hier bleiben sie bis sie Ihre Ausbildung beendet haben. Ziel ist es, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine selbstbestimmte Zukunft zu ermöglichen.

Durch die unterschiedlichen Ausbildungsgänge, die sehr praxisorientiert sind, haben die Kinder des Kinderdorfes auf dem lokalen Arbeitsmarkt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Aber bevor sie sich auf den Arbeitsmarkt begeben, steht die Schulausbildung.
Und dafür bedarf es der Schuluniform! Und zum Schluss natürlich das Abschluss-Outfit.

Damit möglichst alle ein passendes Outfit bekommen, ist unsere Unterstützung gefragt. Mit den Spenden dieser Saison unterstützen wir das Kinderdorf gleich in zweifacher Hinsicht. Zum einen lernen die SchneiderInnen ihr Handwerk auftragsorientiert. Und dabei lösen wir auch gleich das Schuluniform Problem!

Wir bedanken uns jetzt schon für eure Unterstützung!

 

 

 

 

 

Grüße aus der Werkstatt – unser Charity Projekt 2018

Zukünftige Automechaniker während der Ausbildung
Zukünftige Automechaniker während der Ausbildung

Euer Vertrauen in die Meinfrollein Mützen und Schals hat es möglich gemacht! Das Charity Projekt 2018 läuft – DANK EUCH!

Ihr erinnert Euch? Im letzten Winter war es kalt! Und ihr habt eure Wintermützen und Schals bei Meinfrollein gekauft. Damit habt ihr durch die enthaltene Spende automatisch das Ausbildungs Charity Projekt realisiert. Ein Mützenkauf, der Zukunft schenkt!

Gleich im Januar startete der Ausbildungskurs zum staatlich geprüften Automechaniker. Die Jugendlichen erhalten hier die Möglichkeit, nach der Schule einen Berufsabschluss zu erreichen. Dieser erhöht auf dem lokalen Arbeitsmarkt ihre Zukunftschancen erheblich. Denn vielerorts ist die Arbeitslosigkeit hoch.
Aber auch in der Boom Region um Timisoara, wo die Arbeitslosigkeit gering ist, finden Jugendliche nur eine Anstellung, wenn sie qualifiziert sind. Genau darauf ist die Ausbildung in den Werkstätten der Stiftung Kinderzukunft ausgerichtet.

Gemeinsam können wir Kindern in Not nachhaltig helfen. Denn mit der Meinfrollein Spende wurden diverse Werkzeuge für die Ausbildung angeschafft!

720 Stunden Ausbildung!  Nach dem Vorbild des Dualen Systems in Deutschland ist die Ausbildung in Theorie (240 Stunden) und Praxis (480 Stunden) aufgeteilt. Der Kurs geht über sechs Monate. Danach sind die Jugendlichen zum staatlich anerkannten Automechaniker ausgebildet.
Durch die Meinfrollein Spende konnten Werkzeuge im Wert von über 2700€ angeschafft werden. Dazu gehören einfache dynamometrische Schlüssel genauso wie eine hydraulische Presse und vieles mehr.

Als ich vor fast genau einem Jahr das Kinderdorf Satul de Copii besuchte, war die Mechaniker Werkstatt leer. Es fand gerade kein Kurs statt. Umso schöner ist es, jetzt auf den Fotos ( auf weitere Infos klicken) einige bekannte Gesichter wiederzusehen. Durch den persönlichen Kontakt sind mir diese Schicksale besonders nahe. Und ich drücke allen Teilnehmern des Kurses ganz besonders die Daumen für eine glückliche und selbstbestimmte Zukunft.

Wie nach jedem Projekt ist es mir eine Herzensangelegenheit, mich bei allen Meinfrollein Kunden für die Unterstützung zu bedanken. Gemeinsam haben wir die Welt ein ganz kleines bisschen glücklicher gemacht!
DANKE!

Zum Schuss noch eine besondere Empfehlung: der kurze Info Film der Stiftung Kinderzukunft über die Situation in rund ums Kinderdorf!

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Spenden Projekt 2017 erfolgreich

Backen macht Spass!
Backen macht Spass!

Mit etwas Verspätung startete Anfang November der Feinbäckerkurs im rumänischen Kinderdorf der Stiftung Kinderzukunft. Möglich wurde dieses Spenden Projekt durch die Meinfrollein Spenden, die alle Meinfrollein Kunden durch ihren Kauf generiert haben!

Danke für Ihr /Euer Vertrauen in die Meinfrollein Produkte und vor allem für die damit geleistete Unterstützung. Die Spenden von weit über 2000€ investieren wir zu 100% in das Feinbäcker Projekt.

Damit sind die Gelder konkret bei den Jugendlichen angekommen und werden gut in deren Zukunft investiert. Durch den zusätzlichen Feinbäckerkurs können die Köche und Bäcker sich spezialisieren. So verbessern sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Ein großer Schritt für eine selbstbestimmte Zukunft.

Am Feinbäckerkurs nehmen 24 Jugendliche teil. Er geht noch bis Anfang Mai 2018 und beinhaltet 240 Theorie Stunden und 480 Praktikum Stunden. Da es in Rumänien standardmäßig nicht das klassische Duale Ausbildungprinzip nach deutschem Vorbild gibt, ist diese Kombination von Theorie und Praxis für die Teilnehmer eine super Chance ihr Wissen  zu spezialisieren.

Auch wenn sich die Kursteilnehmer erst am Anfang des Kurses befinden, so geben die Fotos schon einen kleinen Einblick auf das was kommt. Auf jeden Fall scheint es Spass zu machen!

Dieses Spenden Projekt ist nun schon das fünfte Projekt von Meinfrollein. Und das macht uns sehr glücklich. Die kleinen Schritte bewirken oft große Taten. Unser Konzept scheint aufzugehen und die Meinfrollein Community wächst und wächst.

So steht auch das nächste Projekt schon kurz vor seiner Umsetzung. Es wird der Mechaniker Kurs im rumänischen Kinderdorf sein!

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Charity Projekt in Rumänien – Zukunft schenken!

Blumen sagen mehr als tausend Worte!
Blumen sagen mehr als tausend Worte!

Besuch im Rumänischen Kinderdorf „Satul de Copii

Es ist Meinfrolleins fünftes Charity Projekt, das zweite im rumänischen Kinderdorf der Stiftung Kinderzukunft, dass mich nach Timisoara im Westen Rumäniens bringt.

Rumaenienreise-Blog5

Der Flug beginnt an einem Sonntagmorgen im Mai und bringt mich nach Timisoara. Für mich ist es der zweite Besuch in einem Kinderdorf der Stiftung Kinderzukunft und es ist meine erste Reise nach Rumänien.
Ich bin gespannt!

Schon aus der Luft erinnert beim Anflug alleine die Struktur und Größe der Felder noch ein wenig an Planwirtschaft und Kolchosen. Bilder der Revolution von 1989 werden ins Gedächtnis gerufen. Ein armes Volk, das extrem unter der Diktatur Ceausescus gelitten hat. Ich erinnere Bilder von ausgemergelten Kindern in gruseligen Kinderheimen.
Das ist lange her.

Rumänien gehört seit mehr als zehn Jahren zur Europäischen Union.
Und das merke ich sofort bei meiner Einreise: Passkontrolle!
Wie immer stehe ich in der langsamsten Schlange.

Neben und vor allem vor mir wird gründlich geprüft. Ohne Pass eines EU-Mitgliedslandes heißen die Fragen: Grund der Reise? Wo werden Sie wohnen? Wie lange bleiben sie? Haben Sie 500€ bei sich? Zeigen! (Kein: Bitte!)
Rückflug Ticket? Zeigen! (Wieder kein: Bitte!)
Hier werden die EU Außengrenzen verteidigt.
Ich werde nach kurzem Zeigen des Passes durchgewunken! Als Deutscher ist man so privilegiert!

Willkommen in Rumänien!
Wir werden herzlich vom Direktor des Kinderdorfes, Herrn Popescu, und dem Assistenten Valentin empfangen und zu unserem Hotel in Timisoara gebracht. Das Gästehaus im Kinderdorf wird gerade renoviert!

Stiftung Kinderzukunft, meinfrollein Charity Projekt

So nutzen wir die Gelegenheit und machen einen kleinen Bummel durch die wunderschöne und im Kern sehr schön restaurierte Stadt.

Die erfahrenen Paten erklären mir, was sich alles seit dem Bau des Kinderdorfes 1994 getan hat. Damals gab es unglaublich viele Straßenkinder, die zum Teil in der Kanalisation der Stadt lebten. Heute sieht zumindest alles schön aus, die Armut ist erst auf den zweiten Blick sichtbar.
im Kinderdorf, Rumänien

Über 110 Kinder – Besuch im Kinderdorf
Am nächsten Morgen ist es soweit. Wir fahren in das Kinderdorf, das am Rande der circa 320.000 Einwohner großen Stadt liegt. Das Kinderdorf wurde in den letzten Jahren grundlegend renoviert, was anlässlich der Patenreise mit einem kleinen offiziellen Fest gefeiert werden soll.

Wir werden vom Direktor stolz durch das Hauptgebäude geführt. Hier gibt es Sozialstationen, eine Krankenstation, die Bibliothek, Aufenthaltsräume und einen großen Tagungsraum. Alles ist hell und freundlich, die Wände sind aufwändig mit Blumen bemalt und überall hängen Bastelarbeiten der Kinder.

Da alle Kinder noch in der Schule oder im Kindergarten sind, ist es auf dem 8 ha großen Gelände sehr ruhig und der Direktor nutzt die Gelegenheit, ein wenig über die Entwicklung des Kinderdorfes zu erzählen.

Rumänien gehört seit 10 Jahren zur EU und muss den Vorgaben entsprechen.
Das gilt auch für die Struktur und Unterbringung in Kinderheimen. Heute dürfen statt der 24 Kinder „nur“ noch 8-12 Kinder mit einer Erzieherin pro Haus wohnen.

Hoffnung- Charity Projekt von meinfrollein

Es gibt Jungenhäuser und Mädchenhäuser, nur die Kindergartenkinder leben gemischt. Manche neue Regelung ist gut gemeint, führt bei öffentlichen Einrichtungen aber zu ungewollten Konsequenzen. So dürfen Jugendliche nicht arbeiten, was dazu führt, dass die Gemüsegärten im Kinderdorf nur noch rudimentär vorhanden sind- schade!

Der Tagesablauf im Kinderdorf ist sehr geregelt. Frühstück und Abendessen findet in den Häusern statt, mittags essen die Kinder in der Kantine. Hier wird das Essen frisch zubereitet. Typisch für Rumänien: es gibt zu jedem Essen helles Brot in riesigen Mengen! Jedes Haus verbraucht alleine für Frühstück und Abendbrot ca. !!! acht!!! Brote!
Was für ein Glück, dass es die kinderdorfeigene Bäckerei gibt!

Basteln und Kicken – die Kinder sind einfach besser!
Nach dem Mittagessen geht es endlich zu den Kindern in die Häuser. Wir werden zu einer Bastelstunde eingeladen und sind erstaunt, wie filigran und exakt selbst die Kleinsten schon basteln können. Da können wir nur den Hut ziehen!

meinfrollein, fairtrade Charity Projekt Rumänien

Die Größeren helfen den Kleinen und so bekommen alle wunderbare Masken und gebastelte Karten. An Glitter wird nicht gespart: es sind einfach mehr Mädchen beim Basteln als Jungen!

Die sind nachmittags draußen zu finden. Sie spielen in unterschiedlichen Gruppen Fußball oder hören Musik auf dem Handy.

Mich zieht es auch nach draußen, möchte ich doch meine Mitbringsel unter die Kinder bringen. Gefolgt von einem „Fanclub“ verteile ich u.a. Basketball und Fußball.

Spenden Charity Projekt Rumänien, Timisoara

Sofort muss gespielt werden. Fabiana ist fußballvernarrt und organisiert gleich zwei bunt zusammen gewürfelte Teams. Zeitweise spielt auch der alte Hund des Kinderdorfes mit.

Die Kinder sind alle total offen und herzlich und freuen sich riesig über die Aufmerksamkeit. Die Kleinen wollen alle an die Hand oder auf den Arm, die Älteren laufen über den ganzen Hof für die Begrüßung!
Mehr als alle Mitbringsel zählen unser Interesse an den Kindern und unsere Nähe.

meinfrollein, fairtrade Charity Projekt Rumänien

Undercut – berufliche Ausbildung als Chance
Am späten Nachmittag können wir dem Friseurkurs beiwohnen. Hier erhalten interessierte Jugendliche eine Ausbildung, die ihnen eine echte Berufsperspektive ermöglicht. Alle Kurse werden von ausgebildeten Fachleuten unterrichtet und finden in den z.T. von deutschen Unternehmen gespendeten Ateliers statt.

Charity Projekt Rumänien

So konnte Meinfrollein schon ein Projekt in der Schneiderei unterstützen und kann jetzt mit der gerade abgeschlossenen Verkaufs-Saison den Kurs zum Feinbäcker ermöglichen. Dieser gilt als Aufbaukurs zum Bäcker und qualifiziert die Jugendlichen für den rumänischen Arbeitsmarkt, auf dem sie durch die berufsvorbereitenden Kurse bessere Chancen haben. Gerade für Kinder aus dem Kinderdorf ist eine Ausbildung und der Einstieg ins Berufsleben oftmals die einzige Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft. (Der Kurs findet noch statt-Bilder folgen!)

Eine gute Schulbildung, Fremdsprachen und unterschiedliche Ausbildungslehrgänge, all dies finden sie im Kinderdorf der Stiftung Kinderzukunft.
Die Meinfrollein Spenden Charity Projekt helfen konkret und direkt vor Ort. Hier werden die Weichen für ein Leben mit Perspektive gestellt.

meinfrollein, fairtrade Charity Projekt Rumänien

Warum? – soziale Armut trifft vor allem Kinder
Die Kinder kommen mit den unterschiedlichsten Hintergründen in das Kinderdorf und haben oft mit 3-5 Jahren schon mehr traumatische Erlebnisse, als die meisten von uns jemals haben werden.

Viele der Kinder werden von ihren Eltern zurückgelassen, wenn diese ins Ausland abwandern, um der prekären sozialen Situation in Rumänien zu entkommen. Oftmals bleiben die Frauen alleine mit ihren Kindern zurück und können diese nicht mehr ernähren. Es gibt Kinder im Kinderdorf die 3-4 Geschwister von unterschiedlichen Vätern haben und die Mutter lebt in einer neuen Beziehung.

Der sehr niedrige Lebensstandard, oftmals keine Schulbildung und für einen großen Teil der Bevölkerung eine gewisse Perspektivlosigkeit verschlimmern die Situation.

Rumänien ist das ärmste Land der EU und hat mit Abstand die höchste Kinderarmut. Dabei ist in den letzten Jahren die Armutsgefährdung in Rumänien sogar gestiegen.

Kantinen im Kinderdorf, charity Projekt

Es scheint fast ein wenig hoffnungslos, wenn Popescu resümiert: im Kommunismus hatten wir alle gleich wenig aber es gab eine Wohnung, Arbeit und Essen. Jetzt gibt es wenige Gewinner und sehr, sehr viele, denen es schlechter geht als früher.
Und immer sind die Kinder die größten Verlierer.

Mehr als 110 Kinder finden im Kinderdorf ein Zuhause, in dem sie liebevoll von sehr engagierten Erzieherinnen und Sozialassistenten betreut und gefördert werden. Mir fällt insbesondere der respektvolle und hilfsbereite Umgang untereinander auf. Bei all den traumatischen Geschichten, die jedes Kind mitbringt, erfordert dies ein hohes Maß an Rücksichtnahme. Die klare Struktur des Alltags ist da sicherlich hilfreich.

„Der Hahn ist tot“ – Besuch im Kindergarten
Am nächsten Tag geht es zu den Kleinsten in den Kindergarten. Kaum erreichen wir den Flur, lugt auch schon das eine oder andere Kind um die Ecke. Natürlich werden wir schon erwartet und die Kinder führen kleine Liedchen und Gedichte vor. „Der Hahn ist tot“ scheint es auch nach Rumänien geschafft zu haben.

Hoffnung- Charity Projekt von meinfrollein

Auffallend ist auch hier die Disziplin. Die Erzieherinnen leiten sehr viel an und kontrollieren. So werden z.B. Bilder exakt ausgemalt und die Farben sind vorgegeben. Mit der Disziplin ist es dann aber vorbei, als wir Besucher bei Mitmachliedern einbezogen werden! Die Kinder sind begeistert, auch (oder gerade weil) wir kein Wort verstehen!

Die meisten Kleinen haben keine Berührungsängste und sitzen schneller auf meinem Schoß als ich gucken kann. Es ist herzergreifend. Leider habe ich nur zwei Arme und Hände!

Luftrutsche und Pizza – Ausflug nach Timisoara
Am Nachmittag geht es mit einer Gruppe von Kindern auf einen Ausflug nach Timisoara wo wir einen großen Park mit vielen tollen Spielgeräten besuchen. Attraktion ist eine große Luftrutsche, die gegen eine Gebühr fünf Minuten benutzt werden darf. Quasi angstfrei schmeißen sich die Kids von der wirklich steilen Rutsche, purzeln irgendwie auf eine Luftmatratze, die sie rudimentär auffängt, um gleich wieder nach oben zu klettern! Manches vom Luftzug hochgewirbelte Tüllröckchen versperrt bei der Abfahrt jegliche Sicht!

meinfrollein, fairtrade Charity Projekt Rumänien

Auch die Größeren haben viel Spaß mit den Riesenschaukeln, aber das Highlight ist natürlich der Besuch einer Pizzeria am Abend. Es ist schon lustig, wie zielstrebig die Kleineren meine Hände suchen, ganz brav neben mir herlaufen und munter auf mich einreden – auf rumänisch natürlich! Der Abschied am Abend ist nur mit vielen Umarmungen und Küsschen zu bewerkstelligen.

Rumaenienreise-Blog16

Hoher Besuch vom Vizekonsul – Einweihungsfeier
An meinem letzten Tag im Kinderdorf dürfen wir Besucher erst am Nachmittag kommen- die Kids bereiten das Fest vor!

Sogar der neue deutsche Vizekonsul ist anlässlich der Einweihungsfeier der renovierten Gebäude gekommen. Hört man die Geschichte der mehrjährigen Renovierungsphase, die immer wieder durch EU-Vorgaben, Insolvenzen von Baufirmen etc. verzögert wurde, ist es fast verwunderlich, dass dieses Fest stattfinden kann.

In wunderschönen Kostümen -die in der Schneiderwerkstatt gefertigt wurden- führen die Kinder großartige Aufführungen vor. Abwechselnd treten Solisten und Gruppen auf und ein etwas älteres Mädchen bedankt sich sehr bewegend stellvertretend für alle Kinder für die Unterstützung und das Zuhause, welches sie alle im Kinderdorf finden.
Auch ein gestandener Mann wie der Vizekonsul braucht danach einen Moment, bevor er zu seiner Rede ansetzen kann.

In solchen Momenten bin ich stolz auf alle meine Kunden und Fans, denn wir haben mit dem Meinfrollein Spenden Charity Projekt einen kleinen Beitrag für die Zukunft dieser Kinder geleistet. Diese Momente sind meine Inspiration und Motivation und bestätigen mich darin, dass man mit kleinen Schritten Großes leisten kann.

Ich freue mich schon auf das nächste Charity Projekt!

Vom Zwerg bis Ballerina – Kostümparty
Nach all den tollen Aufführungen geht es noch einmal zur Besichtigung durchs Dorf, um dann endlich die große Party steigen zu lassen! Alle Kinder haben sich mit selbst gefertigten Kostümen verkleidet und wir Besucher sind die Jury! So darf sich jedes Kind präsentieren und wird mit viel Applaus belohnt. Ein Kostüm ist schöner als das andere!

Alle sind total aufgekratzt, als der DJ Valentin die Musik laut macht. Es wird getanzt!

meinfrollein, Besuch im Kinderdorf, Timisoara

Bei so viel Herzlichkeit bleibt keine Verschnaufpause. Ob im Kreis, Polonaise oder mit 2 Kindern gleichzeitig auf dem Arm oder der Schulter, hier heisst es für mich: alles geben!
Schweißgebadet, mit wunden Füßen aber überglücklich verlasse ich das Kinderdorf am Abend. Dankbar für die Gelegenheit, dieses Glück und Lachen hautnah zu erleben.

Der Abschied fällt schwer, habe ich doch so viele neue Freunde gefunden!

Ich hoffe, dass der Reisebericht ein wenig vom Spirit im Kinderdorf vermittelt und freue mich, wenn ich Ihnen ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern konnte. Sie haben die Welt ein kleines bisschen glücklicher gemacht.
Die strahlenden Kinderaugen sind das Dankeschön der Kinder.

Charity Projekt, Rumänien

Charity Spendenprojekt 2016/17

Ausbildung in der Backstube
Ausbildung in der Backstube

Das aktuelle Charity Spendenprojekt unterstützt durch den Verkauf der meinfrollein Styles in der Wintersaison 16/17 das Kinderdorf „Satul de Copii Rudolf Walther“. Das Kinderdorf liegt bei Timisoara, Rumänien und bietet insgesamt 200 Kindern ein neues Zuhause.

Durch den wirtschaftlichen Abschwung gehört Rumänien zu einem der ärmsten Länder Europas. Die sehr hohe Arbeitslosigkeit und der Mangel an Ressourcen führt dazu, dass es vielen Familien nicht möglich ist, ihre Kinder zu ernähren, geschweige denn, ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen.

Nach aktuellen Studien auf EU-Ebene haben Kinder in Rumänien das höchste Armutsrisiko. In einem Bericht von World Vision aus dem Frühjahr 2016 wird konstatiert, dass 51% der rumänischen Kinder bereits im Armutsspektrum leben. Schätzungsweise 29% der Kinder leiden bereits an schweren Entbehrungen, die das Recht auf normales körperliches Wachstum und entsprechende Entwicklung stark einschränken. Aber Armut bedeutet nicht nur Mangel an Nahrung, sondern auch mangelnde Bildung, Mangel an medizinischer Versorgung, Mangel an geeigneter Unterkunft und mangelnde berufliche Qualifikation.
Und das mitten in Europa!

Aufgrund dieser besorgniserregenden Situation ist das Engagement der Stiftung Kinderzukunft im Kinderdorf heute umso wichtiger. Hier finden die Kinder und Jugendlichen nicht nur eine fürsorgliche und liebevolle Umgebung, sie kommen auch in den Genuss einer qualifizierten Schulbildung und können sich im Anschluss für verschiedene akkreditierte Berufe ausbilden lassen. Dies ist für diese Kinder die einzige Chance der Armuts- und Kriminalitätsspirale zu entkommen. Damit die Gelder zu 100% vor Ort ankommen, wird das Charity Spendenprojekt durch die Stiftung Kinderzukunft umgesetzt.

Die Spende, die durch alle meinfrollein Kunden generiert wird, unterstützt das Kinderdorf in dieser Saison bei der Ausbildung zum Koch/Bäcker. Durch die Spende kann ein spezieller Qualifizierungslehrgang in Form eines Koch- und Feinbäckerkurses angeboten werden. Ein wichtiger Schritt für eine bessere Chance auf eine echte Zukunft!

Meinfrollein freut sich sehr, durch das Charity Spendenprojekt auch diese Saison wieder ein wenig Glück in die Welt bringen zu dürfen!

Und das geht ganz einfach so: Bewusster konsumieren, nachhaltig wirken!
Stiftung Kinderzukunft Spendenprojekt

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Charity-Projekt in Guatemala erfolgreich!

Aller Anfang ist schwer, aber es lohnt sich!
Aller Anfang ist schwer, aber es lohnt sich!

DANKE AUS SALCAJÁ, Guatemala!

Nun sind sie da, die lang ersehnten und dringend benötigten Nähmaschinen! Es ist das vierte erfolgreiche Charity-Projekt von meinfrollein. Und auch dieses Mal konnten über 2000€ gespendet werden. Das ist wirklich klasse!
Als der erste Teil-Spendenbetrag Ende letzten Jahres an die Stiftung Kinderzukunft überwiesen wurde, war die Freude groß. Trotz des nicht vorhandenen Winters, konnte die meinfrollein Kollektion überzeugen und fand viele neue Kunden. Es wurde bis zum Ende der Saison im Mai sogar noch zugelegt.

Jetzt konnten sogar zwei ganz wichtige Nähmaschinen angeschafft werden! Die neuen Nähmaschinen waren dringend nötig geworden, damit die Ausbildung weiterhin auf hohem Niveau stattfinden kann.
Die beiden Maschinen werden für das Versäubern der Schnittkanten benötigt. Damit kann die Innenverarbeitung der gefertigten Bekleidungsstücke professionell gestaltet werden.

Nachdem in diesem Frühjahr die Schauspielerin Jessica Schwarz als Schirmherrin der Stiftung Kinderzukunft das Kinderdorf im Hochland Guatemalas besucht hat, ist nun die Anschaffung der Maschinen ein weiteres Highlight in diesem Jahr. Im November feiert das Kinderdorf das 25 jährige Bestehen und zu diesem besonderen Anlass werden sicherlich viele Kleidungsstücke schon unter der ein oder anderen Maschine gelegen haben.
Auf dass alle festlich gekleidet sind!

Die Jugendlichen aus dem Kinderdorf „Aldea Infantil Rudolf Walther“ freuen sich sehr über die Neuanschaffung und bedanken sich auch im Namen der Stiftung Kinderzukunft!
Danke an alle Kunden, Unterstützer und Freunde von meinfrollein!
Ihr habt es möglich gemacht und ein wenig mehr Glück in die Welt gebracht!
Durch das Vertrauen in die Produkte und das Konzept, durch Weiterempfehlungen und durch die ganz bewusste Entscheidung, nachhaltig zu handeln! DANKE!

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SPENDENPROJEKT 2015 / 16

In der Schneiderei Ausbildungswerkstatt im Kinderdorf
In der Schneiderei Ausbildungswerkstatt im Kinderdorf "Aldea Infantil Rudolf Walther"

Ausbildungsprojekt in Salcajá, Hochland in Guatemala

Nach  drei erfolgreichen Charity Spendenprojekten fördert meinfrollein diese Saison wieder ein Ausbildungsprojekt in Guatemala. Das Kinderdorf  der Stiftung Kinderzukunft „Aldea Infantil Rudolf Walther“ im Hochland von Guatemala,  erhält die Spende (3 Euro pro verkauftem Strickaccessoire), um u.a. dringend benötigte Nähmaschinen für die Schneiderwerkstatt zu kaufen.

Seit 1991 finden in dem Kinderdorf 170 Kinder Unterkunft. Das durch Bürgerkrieg und Naturkatastrophen gebeutelte Land gehört zu einem der ärmsten Länder der Welt. Zum Teil werden Kinder aus purer Verzweiflung von den Eltern ausgesetzt, weil das Einkommen nicht mal für das Essen reicht, geschweige denn für das Schulgeld. Stirbt ein Elternteil, sind die Kinder oftmals auf sich alleine gestellt, leben auf der Straße und ernähren sich von dem, was sie im Müll finden.

Im Kinderdorf finden sie nicht nur Unterkunft. In kleinen Gruppen leben sie mit je einer Hausmutter in verschiedenen Häusern auf dem Gelände in familienähnlichen Strukturen. Hier erfahren sie Geborgenheit und erhalten eine gesunde Ernährung. Die Kinder besuchen regelmäßig die Schule des Kinderdorfes (absolut keine Selbstverständlichkeit) und können als Jugendliche eine Ausbildung als Schreiner, Bäcker oder Schneider in den Kinderdorf eigenen Ausbildungsprojekten machen. Auch dies ist keinen Selbstverständlichkeit in Guatemala,  da es die Struktur einer ordentlichen Ausbildung dort nicht gibt.
Hier gibt es ein bewegendes Video der Stiftung Kinderzukunft, was einen guten Eindruck vermittelt.

Nur durch Schulbildung und eine gute Ausbildung haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Chance auf eine bessere Zukunft.

Aktuell  ist die Situation für Jugendliche in Guatemala extrem schwierig, da es große Konkurrenz gibt und von potentiellen Arbeitgebern nicht nur ein guter Schulabschluss, sondern auch erste Berufserfahrung erwartet wird. Hier haben die Kinder des Kinderdorfes einen Vorteil durch ihre Ausbildungserfahrung. Oftmals können sie sich auch selbständig machen und eine eigene Werkstatt eröffnen.Stiftung Kinderzukunft Charity

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SPENDENPROJEKT 2014 / 15

Eindruck aus dem Kinderdorf Selo Mira, Bosnien und Herzegowina
Eindruck aus dem Kinderdorf Selo Mira, Bosnien und Herzegowina

Ausbildungsprojekt in Lukavac-Turija, Bosnien und Herzegowina

Auch diese Saison spendet meinfrollein an ein Kinderdorf der Stiftung Kinderzukunft (3 Euro pro verkauften Style). Das Kinderdorf „Selo Mira“ in der Nähe von Tuzla erhält die Spende, um u.a. Material für die Schneiderwerkstatt zu kaufen. Hier können die Jugendlichen erste Berufserfahrungen sammeln und einen Einblick ins Schneiderhandwerk bekommen.

Anfangs war das Kinderdorf ein Zufluchtsort für Witwen und Waisen des Bosnienkrieges. Heute finden hier 110 Kinder, deren Eltern sich nicht mehr um sie kümmern können oder wollen, ein neues Zuhause.

Bereits seit 1992 engagiert sich die Kinderzukunft für die vom Krieg geplagten Menschen im zerfallenden ehemaligen Jugoslawien. Vielen Familien wurde ihre Heimat geraubt und etliche Kinder verloren ihre Eltern. Die Stiftung wollte daher diesen Menschen eine Zuflucht bieten.

Nach zwei Jahren Bauzeit wurde „Selo Mira“ – das Friedensdorf für Bosnien – am 22. Mai 1998 eröffnet. Auf einem fünfzehn Hektar großen Gelände in der Gemeinde Lukavac-Turija bei Tuzla bietet es seitdem ein Zuhause für mehr als dreihundert Menschen. Hier leben die Kinder und Jugendlichen in kleinen Familien und werden von Erzieherinnen unterstützt.

Es gibt u.a. einen Kindergarten und verschiedene Ausbildungsgänge. Diese sind entweder Teil der regulären Berufsschulausbildung oder dienen der Arbeitstherapie und können als freiwillige Berufspraktika zur Berufsvorbereitung genutzt werden.

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Noch heute leidet Bosnien unter den Folgen des Bürgerkrieges. In Bosnien sind nach den Kriegen der 1990er-Jahre noch 1.215 Quadratkilometer der Landesfläche vermint.

Diese Tatsache macht Bosnien und Herzegowina zum am schlimmsten von Minen verseuchten Land in Europa und zu einem der am stärksten verminten Ländern der Welt. (vgl. www.the-monitor.org)

Verschlimmert wurde die Situation durch die Flutkatastrophe im Frühjahr 2014. Durch die Fluten und Erdrutsche wurden Landminen aus dem Bosnienkrieg aufgewühlt und weggeschwemmt. Gleichzeitig wurden die Warnschilder, durch die verminten Gebiete gekennzeichnet waren, durch das Wasser fortgetragen.

Seit dem Friedensvertrag von Dayton 1995 herrscht weitgehend Stillstand in Bosnien-Herzegowina, Politiker der drei ethnischen Gruppen – Bosniaken, Kroaten und Serben – blockieren sich gegenseitig, Korruption und Vetternwirtschaft ist weitverbreitet, die Arbeitslosigkeit liegt bei 45 Prozent.