Wollpullover, Mützen, Schals und Co. richtig AUFBEWAHREN!

Mit diesen Pflegetipps bleiben deine Wollpullover, Mützen, Schals, etc. lange schön!

Wie jedes Jahr, freust du dich nach einem langen Winter auf die neuen Frühjahrsstyles. Und schnell sind die Winterlieblinge wie Wollpullover, Mützen und Schals vergessen.
Sie liegen…, ja wo liegen sie eigentlich???

Pflegetipp 1:

SORTIEREN

Zunächst solltest du, wie beim klassischen Frühjahrsputz, deinen Schrank aufräumen und vor allem aussortieren. Eine gute Gelegenheit! Denn alles, was du aussortierst, musst du nicht wieder einsortieren.

Also, sei konsequent und verabschiede dich von den Teilen, die du einfach nicht mehr trägst. Kleiderkreisel, Secondhand-Läden oder die Altkleidersammlung sind z.B. eine gute Lösung.

Jetzt solltest du deine Wollpullover, Cardigans, Strickkleider, u.s.w. sortieren. Die ganz dicken Wollprodukte benötigst du wahrscheinlich die nächsten Monate wirklich nicht. Diese Wollprodukte müssen richtig gelagert werden.

Bei dünnen und feinen Strickteilen aus Garnen wie Kaschmir, feiner Merinowolle und leichtem Strick solltest du entscheiden, ob sie deine Garderobe an kühlen Sommerabenden evtl. perfekt ergänzen. ( Supercool ist dabei die Kombi Sommerkleid mit Strickpullover oder Cardigan) Diese Teile bleiben also griffbereit.

Der Schrank ist jetzt zumindest schon mal überschaubarer geworden.
Aber, wo ist eigentlich deine Lieblings-Wollmütze? Und der kuschelige Schal??? 

Pflegetipp 2:

SCHUBLADEN UND CO

Bitte unbedingt alle Kisten, Schubladen und vor allem Handtaschen und Jackentaschen durchschauen. Schon manch eine vermisste und verloren geglaubte Mütze ist so wieder aufgetaucht!

Nicht nur Wollpullover gehören richtig gelagert, auch die tolle Kaschmirmütze bleibt länger schön, wenn du sie richtig verstaust.

Also auch alle Woll-Accessoires zusammen suchen! Die dicken Mützen und Schals müssen für das „Übersommern“ vorbereitet werden!

Aber auch hier solltest du dich fragen, ob die feine Kaschmirmütze oder der leichte Schal nicht griffbereit bleiben sollte? Vielleicht planst du einen Spaziergang am Meer? Oder eine Wanderung in den Bergen?

Kaschmir gehört zu den Ganzjahres-Qualitäten! Daher auch der Begriff Sommerkaschmir!

Pflegetipp 3:

VORBEREITUNG

Grundsätzlich sollte man Wolle nur selten waschen. Besser ist lüften!

Allerdings ist unsere Empfehlung für das richtige Einlagern und „Übersommern“ deiner Lieblingsteile: getragene Wollsachen vor dem Einlagern im Woll-Waschgang mit der Temperaturwahl „kalt“  und einem Wollwaschmittel waschen. Zum Trocknen bitte in Form ziehen und flach liegend trocknen.

Kaschmir darf nach dem Waschen sogar kurz in den Trockner! Das macht den Kaschmirstrick besonders flauschig. Bitte unbedingt „Kaltluft“ einstellen.

Warum soll ich Wolle jetzt doch waschen?
Da Motten und andere Schädlinge feine „Nasen“ haben und Schweißgeruch und Hautrückstände lieben, wollen wir den kleinen „Schmetterlingen“ keine Hilfe leisten. Also lieber auf Nummer sicher gehen! Denn nichts ist nerviger als ein Mottenloch.
Und das entdeckst du wahrscheinlich erst, wenn du dich mit deinem Lieblingsstück gerade einkuscheln möchtest…

Pflegetipp 4:

AUFBEWAHRUNG

Die getrockneten Wollpullover, Strickjacken, Wollmützen, etc. können nun verstaut werden. (Bitte überprüfen, dass sie wirklich trocken sind. Sonst droht Schimmel!)

Der beste Lagerort ist: sauber, trocken, dunkel und wenn möglich kühl!

Das mögen Motten am wenigsten. Daher eignen sich zur sicheren Aufbewahrung Kunststoffbehälter, Vakuumbeutel aus Plastik oder auch Pappkartons. Eine hübsche Methode ist auch das einschlagen in Seidenpapier. Dieses schützt auch vor Mottenfraß!

Den Strickpulli, etc. bitte liegend einlagern. Dabei ist es egal, ob du die Teile flach faltest oder locker rollst. Beides ist möglich!
Achte darauf, dass die Wolle locker liegt und nicht allzu sehr gepresst wird. Dann kannst du sie gleich nach dem Sommer anziehen. Sollten sich Liegefalten gebildet haben, solltest du die Teile kurz an die frische Luft geben. Die Wolle sollte sich so schnell glätten.

Kleine Lavendelsäckchen oder kleine Holzstückchen, die mit Zedernöl beträufelt wurden, helfen zusätzlich gegen Motten. Und sie riechen wunderbar frisch!

Pflegetipp 5:

GANZJAHRESSTRICK

Jetzt gibt es noch den Stapel mit deinen Lieblingsteilen, die du auch über den Sommer griffbereit haben möchtest.

Hier reicht es, die Mützen, Schals, etc. zu lüften!

Aber…

Gerade im Frühjahr und Sommer sind Motten unterwegs. Sie werden oft vom Licht angezogen und kommen durchs offene Fenster. Zur Eiablage suchen Sie sich dunkle, warme und ungestörte Ecken…und natürlich am liebsten Wolle! (Gerüchte, nach denen bestimmte Wollqualitäten gemieden werden, können wir nicht bestätigen!)

Unser Tipp: Körbe und Regalböden reinigen und mit etwas Essigwasser auswischen. Dann kannst du deine Wollsachen wieder einräumen. Lavendelsäckchen oder Zedernholzstückchen zwischen die Produkte legen. Und Schranktüren zumachen!

Es ist hilfreich, wenn du von Zeit zu Zeit die Sachen mal rausnimmst und kontrollierst. Ggf. kannst du deine feinen Kaschmirmützen und Schals auch in kleinen Baumwoll-Wäschesäckchen zusätzlich schützen.

Luft und Bewegung mögen Motten nicht!

Apropos Wäschesäckchen

Solltest du noch Wäschesäckchen- am besten aus Baumwolle- übrig haben, kannst du feine Mützen darin verstauen und direkt in der Handtasche „lagern“. So hast du deine Mütze auch im Winter immer griffbereit bei dir!

Die Wäschesäckchen sind auch ein guter Schutz gegen Klettverschlüsse, etc. 

Und das Allerbeste: du verlierst deine Mütze nicht, wenn du dich daran gewöhnst, sie in das Wäschesäckchen zu verstauen!

Wie du Wolle richtig wäschst erfährst du hier.

Was tun gegen Motten? Hier geht es zu den Tipps.

 

Ohh, wie kuschelig! Ist das eine Kaschmir Mütze?

Eingekuschelt in feinstem Kaschmir
Eingekuschelt in feinstem Kaschmir

So oder so ähnlich reagieren Kunden, wenn Sie auf der Suche nach einer Wollmütze die Kaschmir Mütze Jacky in die Hand bekommen.

Danach fühlt sich jede Wollmütze einfach nur noch nach Wollmütze an. Auch wenn es Bio Wolle ist oder super weiches Baby Alpaka, eine Kaschmir Mütze ist und bleibt etwas ganz besonderes.

Und es gibt gute Gründe, sich in eine Kaschmir Mütze zu verlieben. Das feine und langstapelige Kaschmirhaar ist, in der von Meinfrollein verwendeten Qualität, so leicht und weich, dass die Berührung der Kaschmirmütze an ein zärtliches Streicheln erinnert.

Wahrscheinlich ist es wirklich diese zarte Berührung, die uns an schöne Momente erinnert.

Wer möchte sich nicht kuschelig eingehüllt wissen, wenn es draußen kalt wird. Der Vorteil einer Kaschmir Mütze ist natürlich auch das geringe Gewicht. Im Gegensatz zur klassischen Wollmütze ist die Kaschmir Mütze ein Hauch von Nichts.

Ein perfektes Nichts, dass wärmt, uns einkuschelt und trotzdem die Frisur nicht platt drückt. Wer leicht am Kopf friert und viel Wollmützen trägt, kennt das Gefühl. Drinnen will man die Wollmütze absetzen, weiß aber nicht, wie die Haare inzwischen aussehen.

Die Mütze auf lassen ist aber auch keine Alternative und so fühlt man sich unwohl und sucht verzweifelt den nächsten Spiegel. Dieser befindet sich wahrscheinlich erst die Treppe hinunter, links um die Ecke, letzte Tür rechts…

Dieses Problem kann man mit einer leichten Kaschmirmütze vermeiden. Die Frisur wird nur ein wenig verändert sein. Durch das reine Naturmaterial, lädt sich das Haar nicht  elektrostatisch auf. Und das geringe Gewicht übt kaum Druck auf die Frisur aus. Da kann man lässig die Mütze vom Kopf nehmen und fühlt sich gut!

Wer sich für eine Kaschmir Mütze entschieden hat, weiss die Vorteile zu schätzen. Oftmals bleibt es nicht bei der einen Kaschmir Mütze!

Durch das geringe Gewicht und das kleine Volumen, ist die Kaschmir Mütze auch die perfekte Reisebegleitung. In einem kleinen Wäschesäckchen verpackt, lässt sich die Kaschmirmütze problemlos in den meisten Taschen unterbringen.

Und natürlich ist eine Kaschmir Mütze aus einem rein natürlichen und nachhaltigem Garn. Die feinen Haare werden aus dem Unterfell der Kaschmir Ziege gekämmt und nach Feinheit und Länge sortiert.

So entsteht das hochwertige Garn aus einer der feinsten Rohfasern bei unseren italienischen Garn Lieferanten.  Sie machen aus den Haaren der Kaschmirziege dieses feine Kaschmirgarn. Unsere Kaschmir Mützen werden zu 100 % in Deutschland gefertigt.  Hier trifft Know-How auf viel Erfahrung. Denn erst durch die richtige Wäsche erhält das Kaschmirgarn seine kuschelige Oberfläche. Wir fertigen lokal und nachhaltig!

Wer sich von der Qualität unserer Kashmir Mützen überzeugen möchte, sollte sich unbedingt unsere klassische Kaschmirmütze in uni anschauen. Oder aber, man entscheidet sich gleich für unseren Bestseller Jacky.

Die Kaschmir Mütze ist in einem feinen Jaquard Muster gestrickt und hat eine kleine Rollkante. Beide Kashmir Mützen sind locker geschnitten und lassen sich lässig an Hinterkopf einschlagen.

Wer sich noch nicht zu einer nachhaltigen Kaschmir Mütze durchringen kann, ist bei unseren Wollmützen auch gut beraten. Hier gibt es für jede Kopfform ein passendes Modell und viele Garne sind schon nah am Kashmir dran. Baby Alpaka in Kombination mit Babyjak ist eine wunderbare Alternative zur Kaschmir Mütze!

 

 

Fairtrade Lucky Dolls und Armbändchen aus Guatemala

FAIRTRADE wird bei meinfrollein groß geschrieben!

Seit 2013 zieren die Lucky Dolls unsere Produkte und stehen so für das soziale Engagement von Meinfrollein. Jetzt haben wir in der Rubrik „Beste Freunde /Special Edition“ auch Fairtrade produzierte Freundschaftsarmbänder. Zeit, mal wieder einen Blick auf die Hintergründe zu werfen.

Anfangs suchten wir nach einem besonderen Merkmal, dass unsere nachhaltig produzierten Produkte kennzeichnen sollte. Natürlich war der Anspruch hoch, denn dieses Merkmal sollte auch die Geschichte und das soziale Engagement hinter Meinfrollein transportieren.

Glücklicherweise fanden wir die kleinen Sorgenpüppchen, die mit ihrer Legende perfekt zu uns passen. Seitdem verlässt jedes Teil das Haus mit einem kleinen, extra für diese Produktion fairtrade handgefertigten Sorgenpüppchen aus Guatemala. Und weil sie auch für unsere Spendenprojekte stehen und so viel Gutes bewirken, heißen sie bei uns Lucky Dolls!

In den Dörfern im Hochland von Guatemala erzählen die Menschen sich folgende Maya Legende. Danach soll man alle seine kleinen und großen Sorgen vor dem Schlafengehen einer Puppe erzählen und diese dann unter das Kopfkissen legen. Während man dann im Land der Träume ist, nehmen einem die Sorgenpuppen alle Sorgen von der Seele. Laut der Legende geht diese Kraft auf eine wunderschöne Maya Prinzessin zurück. Eine schöne Beschreibung der Tradition gibt es bei Ecowoman.

Während der Kunde dem Sorgenpüppchen seinen Kummer überläßt, unterstützt er mit dem Kauf diese Frauen beim Erwirtschaften ihres Lebensunterhalts. Denn wir importieren die Püppchen Fairtrade, so dass diese Frauenkooperativen einen fairen Lohn erhalten.

Dass dies so ist, garantiert CreArte.
CreArte wurde 1999 mit dem Vorhaben gegründet, kleine Kunsthandwerkergruppen mit der Vermarktung ihrer Produkte zu unterstützen.

Den Produzentengruppen wird so die Möglichkeit eines regelmäßigen Einkommens und damit eine langfristige Zukunftsperspektive geschaffen. CreArte arbeitet vor allem mit benachteiligten Gruppen zusammen, insbesondere Frauen und die indigene Bevölkerung bilden hier einen Schwerpunkt.

Gerade auf dem Land gibt es für Frauen kaum eine andere Einkommensquelle als die Produktion von traditionellem Kunsthandwerk. Die Unterstützung von CreArte ermöglicht es auch alleinerziehenden Frauen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und sich gleichzeitig um ihre Kinder zu kümmern.

Die meisten der Kunsthandwerkergruppen arbeiten mit Wolle und Stoffen. Sie weben, stricken, häkeln und nähen. Die Textilien sind Teil des kulturellen Erbes der Maya. Und die indigene Bevölkerung trägt ihre Kleidung mit den traditionellen Mustern noch heute, um diesen Teil ihrer Identität und lebendiger Kultur nicht untergehen zu lassen.

Nachdem wir bei einem anderen Projekt schon erfolgreich kleine Freundschaftsarmbändchen mit einer Schmuckkarte verkaufen konnten, ist es uns jetzt gelungen, diese über CreArte zu beziehen.

So unterstützen wir auch mit dieser kleinen Special Edition die Frauen in den abgelegenen Bergregionen Guatemalas.

Die Designer von CreArte versuchen, beim Entwurf neuer Produkte die aktuellen Trends mit den traditionellen Motiven, Materialien und Arbeitstechniken zu kombinieren. So schaffen sie es, die Traditionen zu wahren und gleichzeitig mit kreativen Designs am Markt bestehen zu bleiben.

Die kleinen Kunsthandwerker organisieren sich eigenständig in Kooperativen oder kleinen Familienbetrieben. CreArte bietet ihnen Unterstützung im Bereich der Logistik und Vermarktung, sowie Weiterbildungen in den Gebieten Qualitätssicherung, Finanzverwaltung, Produktentwicklung, Steuern und anderen gesetzlichen Bestimmungen.

Die Freundschaftsbänder werden bei Meinfrollein von Hand liebevoll auf eine Schmuckkarte befestigt und mit einem Kuvert geliefert. So sind sie auch als kleines Geschenk für die beste Freundin oder den besten Freund perfekt geeignet. Ein kleines Geschenk, das Großes bewirkt! 

Grüße aus der Werkstatt – unser Charity Projekt 2018

Zukünftige Automechaniker während der Ausbildung
Zukünftige Automechaniker während der Ausbildung

Euer Vertrauen in die Meinfrollein Mützen und Schals hat es möglich gemacht! Das Charity Projekt 2018 läuft – DANK EUCH!

Ihr erinnert Euch? Im letzten Winter war es kalt! Und ihr habt eure Wintermützen und Schals bei Meinfrollein gekauft. Damit habt ihr durch die enthaltene Spende automatisch das Ausbildungs Charity Projekt realisiert. Ein Mützenkauf, der Zukunft schenkt!

Gleich im Januar startete der Ausbildungskurs zum staatlich geprüften Automechaniker. Die Jugendlichen erhalten hier die Möglichkeit, nach der Schule einen Berufsabschluss zu erreichen. Dieser erhöht auf dem lokalen Arbeitsmarkt ihre Zukunftschancen erheblich. Denn vielerorts ist die Arbeitslosigkeit hoch.
Aber auch in der Boom Region um Timisoara, wo die Arbeitslosigkeit gering ist, finden Jugendliche nur eine Anstellung, wenn sie qualifiziert sind. Genau darauf ist die Ausbildung in den Werkstätten der Stiftung Kinderzukunft ausgerichtet.

Gemeinsam können wir Kindern in Not nachhaltig helfen. Denn mit der Meinfrollein Spende wurden diverse Werkzeuge für die Ausbildung angeschafft!

720 Stunden Ausbildung!  Nach dem Vorbild des Dualen Systems in Deutschland ist die Ausbildung in Theorie (240 Stunden) und Praxis (480 Stunden) aufgeteilt. Der Kurs geht über sechs Monate. Danach sind die Jugendlichen zum staatlich anerkannten Automechaniker ausgebildet.
Durch die Meinfrollein Spende konnten Werkzeuge im Wert von über 2700€ angeschafft werden. Dazu gehören einfache dynamometrische Schlüssel genauso wie eine hydraulische Presse und vieles mehr.

Als ich vor fast genau einem Jahr das Kinderdorf Satul de Copii besuchte, war die Mechaniker Werkstatt leer. Es fand gerade kein Kurs statt. Umso schöner ist es, jetzt auf den Fotos ( auf weitere Infos klicken) einige bekannte Gesichter wiederzusehen. Durch den persönlichen Kontakt sind mir diese Schicksale besonders nahe. Und ich drücke allen Teilnehmern des Kurses ganz besonders die Daumen für eine glückliche und selbstbestimmte Zukunft.

Wie nach jedem Projekt ist es mir eine Herzensangelegenheit, mich bei allen Meinfrollein Kunden für die Unterstützung zu bedanken. Gemeinsam haben wir die Welt ein ganz kleines bisschen glücklicher gemacht!
DANKE!

Zum Schuss noch eine besondere Empfehlung: der kurze Info Film der Stiftung Kinderzukunft über die Situation in rund ums Kinderdorf!

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Spenden Projekt 2017 erfolgreich

Backen macht Spass!
Backen macht Spass!

Mit etwas Verspätung startete Anfang November der Feinbäckerkurs im rumänischen Kinderdorf der Stiftung Kinderzukunft. Möglich wurde dieses Spenden Projekt durch die Meinfrollein Spenden, die alle Meinfrollein Kunden durch ihren Kauf generiert haben!

Danke für Ihr /Euer Vertrauen in die Meinfrollein Produkte und vor allem für die damit geleistete Unterstützung. Die Spenden von weit über 2000€ investieren wir zu 100% in das Feinbäcker Projekt.

Damit sind die Gelder konkret bei den Jugendlichen angekommen und werden gut in deren Zukunft investiert. Durch den zusätzlichen Feinbäckerkurs können die Köche und Bäcker sich spezialisieren. So verbessern sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Ein großer Schritt für eine selbstbestimmte Zukunft.

Am Feinbäckerkurs nehmen 24 Jugendliche teil. Er geht noch bis Anfang Mai 2018 und beinhaltet 240 Theorie Stunden und 480 Praktikum Stunden. Da es in Rumänien standardmäßig nicht das klassische Duale Ausbildungprinzip nach deutschem Vorbild gibt, ist diese Kombination von Theorie und Praxis für die Teilnehmer eine super Chance ihr Wissen  zu spezialisieren.

Auch wenn sich die Kursteilnehmer erst am Anfang des Kurses befinden, so geben die Fotos schon einen kleinen Einblick auf das was kommt. Auf jeden Fall scheint es Spass zu machen!

Dieses Spenden Projekt ist nun schon das fünfte Projekt von Meinfrollein. Und das macht uns sehr glücklich. Die kleinen Schritte bewirken oft große Taten. Unser Konzept scheint aufzugehen und die Meinfrollein Community wächst und wächst.

So steht auch das nächste Projekt schon kurz vor seiner Umsetzung. Es wird der Mechaniker Kurs im rumänischen Kinderdorf sein!

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MOTTEN: Ein Schmetterling im Kleiderschrank

Oh nein- das müssen  Motten sein!
Schon wieder ein Loch. In meiner Lieblingsmütze. Die habe ich letzten Winter erst gekauft. „Mistvieh!“ rufe ich in den Kleiderschrank.

Ich kann nicht glauben, dass ich schon wieder ein Kleidungsstück sanieren muss. Fünf Löcher sind hineingefressen. Ich spähe kämpferisch in meinen Kleiderschrank, aber keine einzige Motte lässt sich blicken. Vor kurzem habe ich erst das Loch eines Schal gestopft. Betrübt stelle ich fest, dass ich mich dem Problem stellen muss, wenn ich meine Kleidung vor weiterem Mottenfrass bewahren will.

Lavendelsäckchen in Omas Kleiderschränken tauchen in meiner Erinnerung auf und das Wort „Mottenkugel“ löst leichzeitig den typischen Geruch dazu aus. Muffig ist die passende Beschreibung. Bevor ich herausfinde, wie ich den Motten in meinem Schrank zu Leibe rücke, möchte ich erst einmal wissen, mit wem ich es zu tun habe. Im Internet lese ich, dass die Kleidermotte Tineola bisselliella heißt und zur Gattung der Schmetterlinge gehört. Das macht sie mir ein bisschen sympathischer.

Sie ist auf der ganzen Welt verbreitet und fühlt sich überall dort wohl, wo sie Wolle, Pelze oder Felle findet. Darin enthalten ist das Protein Keratin, das Nahrungsmittel der Larven. Ich staune, als ich lese, dass ein Mottenweibchen 100 bis 250 Eier ablegen kann. Wenn die Bedingungen gut sind, geschieht dies vier Mal pro Jahr. Aus diesen Eiern schlüpfen nach 60 Tagen Raupen, die für die Löcher verantwortlich sind. Die adulte, fliegende Motte frisst nicht. Beschämt denke ich an alle von mir totgehauenen Exemplare. Motten sind, wie alle anderen Insekten, ein wichtiger Bestandteil von Flora und Fauna. Ich nehme mir fest vor, die Motten in Zukunft leben zu lassen. Den Unterschied zwischen Männchen und Weibchen kann ich sowieso nicht erkennen.

Besser ist Prävention gegen Motten. Das Internet bietet mir 129.000 Treffer für den Begriff Kleidermotten bekämpfen.
Hier findest du die wichtigsten Tipps:

Empfohlen wird als generelle Maßnahme regelmäßiges Staubsaugen der Böden und Schubladen von Kleiderschränken. Und dabei sind die Ritzen nicht zu vergessen.

Auch hilft die regelmäßige Kontrolle der Textilien. Da Motten Schweißgeruch mögen, sollte nur frisch gewaschene Wäsche den Weg in den Kleiderschrank finden. Sind Kleidungsstücke befallen ist nach der Quelle zu suchen. Der Befall lässt sich durch vorsichtiges Einlegen in fast kochendes Wasser oder durch die einwöchige Lagerung in der Tiefkühltruhe beseitigen. Ich denke an meine schönen meinfrollein Mützen und Schals und werde mir hier lieber noch einmal den Beitrag „Wolle richtig waschen“ durchlesen, bevor ich das mit dem heißen Wasser umsetze.

Das klassische chemische Mottenabwehrmittel bestand früher aus den Mottenkugeln. Heute in Papierform erhältlich, die an einem Kleiderbügel aufgehängt so im Schrank positioniert werden. Allerdings kann in diesen Papierstreifen ein für uns Menschen gefährliches Nervengift enthalten sein. Somit scheiden diese für mich aus. Im Handel erhältlich sind außerdem Lockfallen, die einen Duftstoff aussenden, damit aber auch andere Falter und Motten aus der Nachbarschaft anlocken können. Das entfällt daher ebenso. Meine Recherchen führen mich zu professionelle Schädlingsbekämpfer, die befallene Kleider oder Polstermöbel in luftdichte Kunststoffzelte verpacken und die Motten mit Stickstoff begasen. Nein, danke, keine NS-Maßnahmen in meinem Kleiderschrank!

Ich gebe im Internet Kleidermotten biologisch bekämpfen ein und stoße auf die Schlupfwespe. Eier dieser winzigen Nützlinge werden im Schrank abgelegt. Nach dem Schlüpfen suchen und finden die Schlupfwespen die Motteneier und fressen sie auf. Sind keine Motteneier mehr da, stirbt die Schlupfwespe. Da sie nur 0,3 bis 0,4 mm groß sind, fallen sie meinen Augen nicht auf.

Eine weitere Alternative sind ätherische Öle aus Zedern-, Zirbelkiefer- und Niembaumholz oder Lavendel. Ich denke wieder an meine Oma, die ich leider nicht mehr fragen kann. Genauso klug sind aber bekanntlich die Mütter. Ich greife zum Telefon. In der Tat ist meine Mutter sofort eifrig bei der Sache und diktiert mir folgenden auszuführenden Plan.

Erstens:

den kompletten Kleiderschrank durchgehen und die Gelegenheit nutzen zum gleichzeitigen Ausmisten. Gute Idee, habe ich lange nicht gemacht. Dann habe ich wieder Platz für neue Teile, grinse ich ins Telefon und tippe nebenbei www.meinfrollein.de/shop/ ein. Meine Mutter ignoriert das, denn sie ist schon bei

Zweitens:

den Kleiderschrank gründlich mit Essigwasser auswaschen.

Drittens:

beim Wiedereinräumen in jedes Fach ein Lavendelsäckchen hineinlegen. So einfach ist das. Und am besten sofort anfangen. Ich danke meiner Mutter für ihre Ratschläge, außer für den letzten.
Obwohl sie auch hier natürlich Recht hat. So wie die Mütter das immer haben! 

Und mit diesen Tipps erfährst du, wie du deine Winterpullover, Mützen und Schals richtig über den Sommer aufbewahrst!

Bild credit: By Frdel (Own work) creativecommons.org 

Danke nein-No Black Friday!

Fair kalkulierte Produkte sind an jedem Tag ihren Preis wert!
Fair kalkulierte Produkte sind an jedem Tag ihren Preis wert!

Wie kann ein Produkt 40% weniger kosten?

Nachdem der Black-Friday nun auch in Deutschland fester Bestandteil ist und ihn laut mydealz.de Studie, vom 7.11.17  neun von zehn Deutschen kennen, frage ich mich als Hersteller, was ich falsch mache?

Wenn ich durchschnittlich 40% Preisnachlass am Black-Friday gewähren würde, hieße dies, dass meine Produkte an dem Tag unter Wert verkauft werden. Denn das ist ungefähr meine Marge. Dazu später noch ein sehr offenes Beispiel für ein in Deutschland produziertes, faires Produkt.

Aber zunächst mal zur Logik. Ich verkaufe also meine Produkte an einem Tag oder inzwischen einer Woche zu einem unterkalkulierten Preis. Dafür kann es aus meiner Sicht nur wenige Gründe geben. Mir fallen da folgende ein:

 a) Ich möchte an Markenbekanntheit gewinnen

ist ja auch ein Wert, der allerdings keine Miete und Produktion bezahlt. Ich brauche also viel Kapital als Back-Up, dass mich erstmal finanziert. Gut, ich habe einen Geldgeber gefunden und die Markenbekanntheit gesteigert. Was hat sich der Kunde von meiner Marke gemerkt? Da bekommt er 40% Rabatt! Und dafür ein Produkt das offensichtlich viel mehr wert ist! Super!

Leider wird es eine Marke, die so agiert, nicht lange geben.

b) Ich muss das machen, weil alle das machen und mein Kunde das erwartet.

Und mein Kunde ist mir wichtig! Dann bitte bei a) weiterlesen.

c) Ich kann so mein Label von der Konkurrenz abheben.

Meine Mitbewerber halten den Preiskampf nicht lange durch. Ich kann sie so verdrängen und die Preise danach „ konkurrenzlos“ kalkulieren. Ein Beweggrund, der bei großen Konzernen sicherlich eine wichtige Rolle spielt. Denn bestimmte Rabatte werden mit den Gewinnen aus anderen Geschäftsbereichen querfinanziert. Eine Strategie, die nur wenigen vorbehalten ist .

Wahrscheinlich gibt es noch mehr Gründe…. aber schnell wird klar, dass ein Unternehmen, dass sich auf diese Preisschlacht einlässt, nicht daran interessiert ist, solide und nachhaltig kalkulierte Produkte zu vermarkten. Viel eher geht es darum Mitbewerber  über den Preis zu verdrängen.

Am Beispiel Kaufhof hat das Handelsblatt in seinem kürzlich veröffentlichten Artikel „Der Black Friday verdrängt das Christkind“ sehr deutlich auf die Gefahren für das Unternehmen hingewiesen. Kaufhof hatte mit enormen Rabatten im vergangenen Jahr die Black Week gefeiert- mit dem Ergebnis das Weihnachtsquartal mit einem Minus abzuschließen.

Kleine Hersteller und Lieferanten, die ausgewählte und wertige Produkte herstellen, überleben diese Strategie nicht lange. Schlimmer ist aus meiner Sicht aber noch, was mit den Kunden passiert.

Den meisten Kunden ist sofort klar, dass sie für wenig Geld nicht viel Wert erwarten können. Das ist auf Dauer nicht wirtschaftlich und das ist auch dem Kunden sonnenklar.

Wenn also Produkte mitten in der Saison locker auch 40% unter dem normalen Preis verkauft werden können, muss aus Sicht der Kunden der „normale“ Preis eben überteuert sein! So die Logik!

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Qualität und Service machen den Unterschied!
Liebevoll verpackt mit persönlicher Grußkarte -so verlassen meinfrollein Produkte das Haus!
Liebevoll verpackt mit persönlicher Grußkarte -so verlassen meinfrollein Produkte das Haus!

Das mag bei einigen Produzenten ja auch der Fall sein, es gibt aber auch etliche, die ihre Produkte so schmal wie möglich kalkulieren, damit alle an der Wertschöpfungskette Beteiligten fair für ihre Leistung entlohnt werden.

Wie aber soll ein Kunde da den Unterschied erkennen?

Na klar, es gibt die kleinen feinen Boutiquen, die fairen Läden, Label, die nachweislich nachhaltig produzieren und, und, und… Aber, kann man denen trauen? Wenn doch „alle“ überteuerte Preise kalkulieren, machen die das bestimmt auch…

NEIN, es gibt viele, die das nicht machen, nicht machen wollen und auch gar nicht könnten!

Diese Hersteller versuchen mit Qualität und Mehrwert zu überzeugen, sie bieten besonderen Service und geben den Unmengen an Produkten ihre Seele zurück!

Fair kalkulierte Produkte sind an jedem Tag ihren Preis wert! Sie brauchen keinen Black Friday! Dazu ein schönes Zitat:

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. – Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. – Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.
John Ruskin, Professor für Kunst an der Universität Oxford, England (1819–1900)

Wer es im Text bis hierher geschafft hat, erinnert sich vielleicht noch an mein Versprechen, ein ungefähres Kosten-Beispiel für ein in Deutschland produziertes Produkt zu liefern!

Der Schal Peacy für 99€:
https://www.meinfrollein.de/shop/schals-loops/grobstrick-schal-peacy-perlfangstrick-greige/

Produktkosten : 31.14€
Spende: 3,00€
Transport: 1,50€
Unternehmenskosten: 9,50€
Marketing (inkl. Messen): 4,50€
Onlineshop (EDV, Datenschutz etc.): 1,85€
Porto/ Verpackung: 4,20€
Gesamtkosten: 55,69€

 

Netto VK: 83,19€
MWSt (19%): 15,81€
Brutto VK99,00€

Marge bei vollem Verkaufspreis: 49% (unversteuert)

Wolle richtig waschen! Hier findest du die Antwort!

Wolle richtig waschen????

Wie wäscht man das? Kann man das waschen? So oder so ähnlich lauten die Fragen, die meinfrollein oft begegnen. Nichts einfacher als das: möglichst selten, wenn überhaupt! So lautet die für viele verblüffende Antwort! Wolle ist an sich sehr pflegeleicht, da man sie wirklich selten waschen sollte oder auch muss. Wolle nimmt den Schmutz nicht in die Faser auf und durch die natürliche Eigenschaft der Wolle, ist sie sozusagen schmutzabweisend. So reicht normales Lüften durchaus aus, um den Wollartikel wieder frisch zu machen. Sollte es draußen zu sonnig oder zu nass sein, geht es auch im Bad. Einfach den Wollartikel nach dem Duschen in die Dusche hängen und die Luftfeuchtigkeit sorgt dafür, dass der kuschelige Wollartikel wieder frisch ist.

Wolle richtig waschen in der Handwäsche: Sollte man den Wollartikel tatsächlich einmal waschen müssen, sollte man ihn von Hand im Handwaschbecken waschen. Bei einer Mütze und einem Schal lohnt sich der Maschinenwaschgang nicht! Bitte ein Wollwaschmittel benutzen, da Wolle empfindlich gegen Laugen ist.

Dabei darauf achten, dass das Wasser kalt oder nur lauwarm ist und man den Artikel weder über längere Zeit einweicht noch reibt oder wrinkt. Mehrmals kurz durchdrücken und beim Ausspülen auf die gleiche Wassertemperatur achten. Evtl. in einem Handtuch ausdrücken, in Form legen und liegend trocknen lassen. So kann man Wolle richtig waschen!

Wolle richtig waschen in der Maschinenwäsche: Moderne Waschmaschinen haben oft auch ein Wollwaschprogramm, welches speziell auf die Eigenschaften der Wolle ausgerichtet ist. Auch hier bitte ein spezielles Wollwaschmittel benutzen und die Temperatur möglichst auf „kalt“ stellen. Unsere Ponchos können in den Wollwaschgang – wenn es denn sein muss.

Da Wolle dem menschlichen Haar ähnlich ist, braucht man eigentlich nur die Tipps des Friseurs beherzigen: nicht zu oft waschen, nicht zu heiß waschen, nicht zu viel Shampoo benutzen, nicht zu viel rubbeln und auf keinen Fall heiß föhnen! Aber zurück zum Anfang:

Wolle muss man nur ganz selten waschen, wenn überhaupt! Wieder Zeit gespart und die Umwelt geschont!

Hallo Jungs, Kerle und Männer!

Ihr sucht ehrliche Produkte für Jungs, Kerle und Männer?
Für euch sind allerbeste Materialien und Qualität entscheidend?

Meinfrollein hat jetzt auch für euch coole Mützen und Schals. Made in Germany, denn regionale Fertigung liegt uns am Herzen. Nur so bewahren wir das Know-How, mit dem unsere Produzenten die Meinfrollein Produkte fertigen.

Hier geht’s schnell zu den Männern!

Unser extrafeines Merinogarn erfüllt dabei höchste Ansprüche an Qualität und Tragekomfort. Die Wollfaser vom Merinoschaf ist superfein (durchschnittliche Faserstärke liegt bei ca. 16-bis 24 Mikron- das menschliche Haar liegt bei 30 Mikron) und dadurch quasi kratzfrei.

Die Faser ist dabei stark gekräuselt. Die entstehenden Luftkammern wirken isolierend gegen Kälte und Wärme. Die Wolle kann auch bis zu 30% des Eigengewichts an Feuchtigkeit binden, ohne sich feucht anzufühlen. Somit ist Merinowolle eine echte Funktionsfaser und dabei 100% natürlich.

Und noch einen weiteren Vorteil weist die Merinowolle auf: sie riecht nicht und muss daher nur selten gewaschen werden! Das Keratin der Wollfaser und die Hygroskopische Eigenschaft verhindern, dass die geruchsverursachenden Bakterien sich auf der Haut niederlassen und unangenehmer Schweißgeruch entsteht.

Alternativ zu unseren eher kernigen Merinostyles empfehlen wir auch gerne die Serie aus Alpaka/Yak Wolle. Hier lassen schon die Herkunftsländer der Fasern ahnen, wie kuschelig warm die Mützen und Schals sind.

Das Alpaka Garn stammt aus Peru vom Alpaka, einer Kamelart. Es lebt wie das Yak, das tibetische Rind, in Regionen mit extremen klimatischen Bedingungen. So sind beide Fasern dafür gemacht, extremer Kälte zu trotzen. Das eingesetzte Baby-Alpaka und Baby-Yak stammt aus dem extrem weichen Unterfell der Jungtiere. Es ist sehr leicht und dabei weich und hält schön warm.

Egal für welches Lieblingsteil ihr euch entscheidet: Meinfrollein produziert zu 100% in deutschen Traditionsfirmen.

Gerade bei Strickprodukten, die aus einem einzigen Faden hergestellt werden, ist die Erfahrung des Produzenten ausschlaggebend für die Qualität. Die Strickmaschinen müssen optimal für das jeweilige Garn eingestellt werden. Manche Garne, wie z.B. das Alpaka/Yak Garn, erhalten erst nach dem Stricken in einem zweiten Fertigungsschritt die eigentliche Weichheit und Passform. So müssen Kammgarne nach der Fertigung gewaschen werden. Nur so erhält das Garn sein eigentliches Volumen.

Für diesen Schritt erfordert es sehr viel Erfahrung, denn wie bei einer guten Jeans, kann die Waschtemperatur und eine Minute mehr oder weniger in der Maschine das Ergebnis komplett verändern. Ein Grund mehr auf unsere Produzenten stolz zu sein!

Und dann findet ihr auch bei den Styles für Jungs, Kerle und Männer das kleine Lucky Doll. Es ist abnehmbar und wird von kleinen Frauenkooperativen in Guatemala fairtrade hergestellt. Hinter diesem kleinen „Meinfrollein“ verbirgt sich eine alte Maya Legende.

Du willst wissen, warum die Lucky Dolls keine Worry Dolls mehr sind?
Sie stehen als Botschafter für das soziale Engagement. Jedes verkaufte Teil spendet! Uns so konnten schon fünf Charity Projekte erfolgriech realisiert werden. Dabei gehen 100% der Spenden in die Ausbildungsprojekte. Mehr Infos findest du unter Projekte

Charity Projekt in Rumänien – Zukunft schenken!

Blumen sagen mehr als tausend Worte!
Blumen sagen mehr als tausend Worte!

Besuch im Rumänischen Kinderdorf „Satul de Copii

Es ist Meinfrolleins fünftes Charity Projekt, das zweite im rumänischen Kinderdorf der Stiftung Kinderzukunft, dass mich nach Timisoara im Westen Rumäniens bringt.

Rumaenienreise-Blog5

Der Flug beginnt an einem Sonntagmorgen im Mai und bringt mich nach Timisoara. Für mich ist es der zweite Besuch in einem Kinderdorf der Stiftung Kinderzukunft und es ist meine erste Reise nach Rumänien.
Ich bin gespannt!

Schon aus der Luft erinnert beim Anflug alleine die Struktur und Größe der Felder noch ein wenig an Planwirtschaft und Kolchosen. Bilder der Revolution von 1989 werden ins Gedächtnis gerufen. Ein armes Volk, das extrem unter der Diktatur Ceausescus gelitten hat. Ich erinnere Bilder von ausgemergelten Kindern in gruseligen Kinderheimen.
Das ist lange her.

Rumänien gehört seit mehr als zehn Jahren zur Europäischen Union.
Und das merke ich sofort bei meiner Einreise: Passkontrolle!
Wie immer stehe ich in der langsamsten Schlange.

Neben und vor allem vor mir wird gründlich geprüft. Ohne Pass eines EU-Mitgliedslandes heißen die Fragen: Grund der Reise? Wo werden Sie wohnen? Wie lange bleiben sie? Haben Sie 500€ bei sich? Zeigen! (Kein: Bitte!)
Rückflug Ticket? Zeigen! (Wieder kein: Bitte!)
Hier werden die EU Außengrenzen verteidigt.
Ich werde nach kurzem Zeigen des Passes durchgewunken! Als Deutscher ist man so privilegiert!

Willkommen in Rumänien!
Wir werden herzlich vom Direktor des Kinderdorfes, Herrn Popescu, und dem Assistenten Valentin empfangen und zu unserem Hotel in Timisoara gebracht. Das Gästehaus im Kinderdorf wird gerade renoviert!

Stiftung Kinderzukunft, meinfrollein Charity Projekt

So nutzen wir die Gelegenheit und machen einen kleinen Bummel durch die wunderschöne und im Kern sehr schön restaurierte Stadt.

Die erfahrenen Paten erklären mir, was sich alles seit dem Bau des Kinderdorfes 1994 getan hat. Damals gab es unglaublich viele Straßenkinder, die zum Teil in der Kanalisation der Stadt lebten. Heute sieht zumindest alles schön aus, die Armut ist erst auf den zweiten Blick sichtbar.
im Kinderdorf, Rumänien

Über 110 Kinder – Besuch im Kinderdorf
Am nächsten Morgen ist es soweit. Wir fahren in das Kinderdorf, das am Rande der circa 320.000 Einwohner großen Stadt liegt. Das Kinderdorf wurde in den letzten Jahren grundlegend renoviert, was anlässlich der Patenreise mit einem kleinen offiziellen Fest gefeiert werden soll.

Wir werden vom Direktor stolz durch das Hauptgebäude geführt. Hier gibt es Sozialstationen, eine Krankenstation, die Bibliothek, Aufenthaltsräume und einen großen Tagungsraum. Alles ist hell und freundlich, die Wände sind aufwändig mit Blumen bemalt und überall hängen Bastelarbeiten der Kinder.

Da alle Kinder noch in der Schule oder im Kindergarten sind, ist es auf dem 8 ha großen Gelände sehr ruhig und der Direktor nutzt die Gelegenheit, ein wenig über die Entwicklung des Kinderdorfes zu erzählen.

Rumänien gehört seit 10 Jahren zur EU und muss den Vorgaben entsprechen.
Das gilt auch für die Struktur und Unterbringung in Kinderheimen. Heute dürfen statt der 24 Kinder „nur“ noch 8-12 Kinder mit einer Erzieherin pro Haus wohnen.

Hoffnung- Charity Projekt von meinfrollein

Es gibt Jungenhäuser und Mädchenhäuser, nur die Kindergartenkinder leben gemischt. Manche neue Regelung ist gut gemeint, führt bei öffentlichen Einrichtungen aber zu ungewollten Konsequenzen. So dürfen Jugendliche nicht arbeiten, was dazu führt, dass die Gemüsegärten im Kinderdorf nur noch rudimentär vorhanden sind- schade!

Der Tagesablauf im Kinderdorf ist sehr geregelt. Frühstück und Abendessen findet in den Häusern statt, mittags essen die Kinder in der Kantine. Hier wird das Essen frisch zubereitet. Typisch für Rumänien: es gibt zu jedem Essen helles Brot in riesigen Mengen! Jedes Haus verbraucht alleine für Frühstück und Abendbrot ca. !!! acht!!! Brote!
Was für ein Glück, dass es die kinderdorfeigene Bäckerei gibt!

Basteln und Kicken – die Kinder sind einfach besser!
Nach dem Mittagessen geht es endlich zu den Kindern in die Häuser. Wir werden zu einer Bastelstunde eingeladen und sind erstaunt, wie filigran und exakt selbst die Kleinsten schon basteln können. Da können wir nur den Hut ziehen!

meinfrollein, fairtrade Charity Projekt Rumänien

Die Größeren helfen den Kleinen und so bekommen alle wunderbare Masken und gebastelte Karten. An Glitter wird nicht gespart: es sind einfach mehr Mädchen beim Basteln als Jungen!

Die sind nachmittags draußen zu finden. Sie spielen in unterschiedlichen Gruppen Fußball oder hören Musik auf dem Handy.

Mich zieht es auch nach draußen, möchte ich doch meine Mitbringsel unter die Kinder bringen. Gefolgt von einem „Fanclub“ verteile ich u.a. Basketball und Fußball.

Spenden Charity Projekt Rumänien, Timisoara

Sofort muss gespielt werden. Fabiana ist fußballvernarrt und organisiert gleich zwei bunt zusammen gewürfelte Teams. Zeitweise spielt auch der alte Hund des Kinderdorfes mit.

Die Kinder sind alle total offen und herzlich und freuen sich riesig über die Aufmerksamkeit. Die Kleinen wollen alle an die Hand oder auf den Arm, die Älteren laufen über den ganzen Hof für die Begrüßung!
Mehr als alle Mitbringsel zählen unser Interesse an den Kindern und unsere Nähe.

meinfrollein, fairtrade Charity Projekt Rumänien

Undercut – berufliche Ausbildung als Chance
Am späten Nachmittag können wir dem Friseurkurs beiwohnen. Hier erhalten interessierte Jugendliche eine Ausbildung, die ihnen eine echte Berufsperspektive ermöglicht. Alle Kurse werden von ausgebildeten Fachleuten unterrichtet und finden in den z.T. von deutschen Unternehmen gespendeten Ateliers statt.

Charity Projekt Rumänien

So konnte Meinfrollein schon ein Projekt in der Schneiderei unterstützen und kann jetzt mit der gerade abgeschlossenen Verkaufs-Saison den Kurs zum Feinbäcker ermöglichen. Dieser gilt als Aufbaukurs zum Bäcker und qualifiziert die Jugendlichen für den rumänischen Arbeitsmarkt, auf dem sie durch die berufsvorbereitenden Kurse bessere Chancen haben. Gerade für Kinder aus dem Kinderdorf ist eine Ausbildung und der Einstieg ins Berufsleben oftmals die einzige Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft. (Der Kurs findet noch statt-Bilder folgen!)

Eine gute Schulbildung, Fremdsprachen und unterschiedliche Ausbildungslehrgänge, all dies finden sie im Kinderdorf der Stiftung Kinderzukunft.
Die Meinfrollein Spenden Charity Projekt helfen konkret und direkt vor Ort. Hier werden die Weichen für ein Leben mit Perspektive gestellt.

meinfrollein, fairtrade Charity Projekt Rumänien

Warum? – soziale Armut trifft vor allem Kinder
Die Kinder kommen mit den unterschiedlichsten Hintergründen in das Kinderdorf und haben oft mit 3-5 Jahren schon mehr traumatische Erlebnisse, als die meisten von uns jemals haben werden.

Viele der Kinder werden von ihren Eltern zurückgelassen, wenn diese ins Ausland abwandern, um der prekären sozialen Situation in Rumänien zu entkommen. Oftmals bleiben die Frauen alleine mit ihren Kindern zurück und können diese nicht mehr ernähren. Es gibt Kinder im Kinderdorf die 3-4 Geschwister von unterschiedlichen Vätern haben und die Mutter lebt in einer neuen Beziehung.

Der sehr niedrige Lebensstandard, oftmals keine Schulbildung und für einen großen Teil der Bevölkerung eine gewisse Perspektivlosigkeit verschlimmern die Situation.

Rumänien ist das ärmste Land der EU und hat mit Abstand die höchste Kinderarmut. Dabei ist in den letzten Jahren die Armutsgefährdung in Rumänien sogar gestiegen.

Kantinen im Kinderdorf, charity Projekt

Es scheint fast ein wenig hoffnungslos, wenn Popescu resümiert: im Kommunismus hatten wir alle gleich wenig aber es gab eine Wohnung, Arbeit und Essen. Jetzt gibt es wenige Gewinner und sehr, sehr viele, denen es schlechter geht als früher.
Und immer sind die Kinder die größten Verlierer.

Mehr als 110 Kinder finden im Kinderdorf ein Zuhause, in dem sie liebevoll von sehr engagierten Erzieherinnen und Sozialassistenten betreut und gefördert werden. Mir fällt insbesondere der respektvolle und hilfsbereite Umgang untereinander auf. Bei all den traumatischen Geschichten, die jedes Kind mitbringt, erfordert dies ein hohes Maß an Rücksichtnahme. Die klare Struktur des Alltags ist da sicherlich hilfreich.

„Der Hahn ist tot“ – Besuch im Kindergarten
Am nächsten Tag geht es zu den Kleinsten in den Kindergarten. Kaum erreichen wir den Flur, lugt auch schon das eine oder andere Kind um die Ecke. Natürlich werden wir schon erwartet und die Kinder führen kleine Liedchen und Gedichte vor. „Der Hahn ist tot“ scheint es auch nach Rumänien geschafft zu haben.

Hoffnung- Charity Projekt von meinfrollein

Auffallend ist auch hier die Disziplin. Die Erzieherinnen leiten sehr viel an und kontrollieren. So werden z.B. Bilder exakt ausgemalt und die Farben sind vorgegeben. Mit der Disziplin ist es dann aber vorbei, als wir Besucher bei Mitmachliedern einbezogen werden! Die Kinder sind begeistert, auch (oder gerade weil) wir kein Wort verstehen!

Die meisten Kleinen haben keine Berührungsängste und sitzen schneller auf meinem Schoß als ich gucken kann. Es ist herzergreifend. Leider habe ich nur zwei Arme und Hände!

Luftrutsche und Pizza – Ausflug nach Timisoara
Am Nachmittag geht es mit einer Gruppe von Kindern auf einen Ausflug nach Timisoara wo wir einen großen Park mit vielen tollen Spielgeräten besuchen. Attraktion ist eine große Luftrutsche, die gegen eine Gebühr fünf Minuten benutzt werden darf. Quasi angstfrei schmeißen sich die Kids von der wirklich steilen Rutsche, purzeln irgendwie auf eine Luftmatratze, die sie rudimentär auffängt, um gleich wieder nach oben zu klettern! Manches vom Luftzug hochgewirbelte Tüllröckchen versperrt bei der Abfahrt jegliche Sicht!

meinfrollein, fairtrade Charity Projekt Rumänien

Auch die Größeren haben viel Spaß mit den Riesenschaukeln, aber das Highlight ist natürlich der Besuch einer Pizzeria am Abend. Es ist schon lustig, wie zielstrebig die Kleineren meine Hände suchen, ganz brav neben mir herlaufen und munter auf mich einreden – auf rumänisch natürlich! Der Abschied am Abend ist nur mit vielen Umarmungen und Küsschen zu bewerkstelligen.

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Hoher Besuch vom Vizekonsul – Einweihungsfeier
An meinem letzten Tag im Kinderdorf dürfen wir Besucher erst am Nachmittag kommen- die Kids bereiten das Fest vor!

Sogar der neue deutsche Vizekonsul ist anlässlich der Einweihungsfeier der renovierten Gebäude gekommen. Hört man die Geschichte der mehrjährigen Renovierungsphase, die immer wieder durch EU-Vorgaben, Insolvenzen von Baufirmen etc. verzögert wurde, ist es fast verwunderlich, dass dieses Fest stattfinden kann.

In wunderschönen Kostümen -die in der Schneiderwerkstatt gefertigt wurden- führen die Kinder großartige Aufführungen vor. Abwechselnd treten Solisten und Gruppen auf und ein etwas älteres Mädchen bedankt sich sehr bewegend stellvertretend für alle Kinder für die Unterstützung und das Zuhause, welches sie alle im Kinderdorf finden.
Auch ein gestandener Mann wie der Vizekonsul braucht danach einen Moment, bevor er zu seiner Rede ansetzen kann.

In solchen Momenten bin ich stolz auf alle meine Kunden und Fans, denn wir haben mit dem Meinfrollein Spenden Charity Projekt einen kleinen Beitrag für die Zukunft dieser Kinder geleistet. Diese Momente sind meine Inspiration und Motivation und bestätigen mich darin, dass man mit kleinen Schritten Großes leisten kann.

Ich freue mich schon auf das nächste Charity Projekt!

Vom Zwerg bis Ballerina – Kostümparty
Nach all den tollen Aufführungen geht es noch einmal zur Besichtigung durchs Dorf, um dann endlich die große Party steigen zu lassen! Alle Kinder haben sich mit selbst gefertigten Kostümen verkleidet und wir Besucher sind die Jury! So darf sich jedes Kind präsentieren und wird mit viel Applaus belohnt. Ein Kostüm ist schöner als das andere!

Alle sind total aufgekratzt, als der DJ Valentin die Musik laut macht. Es wird getanzt!

meinfrollein, Besuch im Kinderdorf, Timisoara

Bei so viel Herzlichkeit bleibt keine Verschnaufpause. Ob im Kreis, Polonaise oder mit 2 Kindern gleichzeitig auf dem Arm oder der Schulter, hier heisst es für mich: alles geben!
Schweißgebadet, mit wunden Füßen aber überglücklich verlasse ich das Kinderdorf am Abend. Dankbar für die Gelegenheit, dieses Glück und Lachen hautnah zu erleben.

Der Abschied fällt schwer, habe ich doch so viele neue Freunde gefunden!

Ich hoffe, dass der Reisebericht ein wenig vom Spirit im Kinderdorf vermittelt und freue mich, wenn ich Ihnen ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern konnte. Sie haben die Welt ein kleines bisschen glücklicher gemacht.
Die strahlenden Kinderaugen sind das Dankeschön der Kinder.

Charity Projekt, Rumänien