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Charity Projekt in Rumänien – Zukunft schenken!

Blumen sagen mehr als tausend Worte!
Blumen sagen mehr als tausend Worte!
 

Besuch im Rumänischen Kinderdorf „Satul de Copii


Es ist Meinfrolleins fünftes Charity Projekt, das zweite im rumänischen Kinderdorf der Stiftung Kinderzukunft, dass mich nach Timisoara im Westen Rumäniens bringt.

Rumaenienreise-Blog5

Der Flug beginnt an einem Sonntagmorgen im Mai und bringt mich nach Timisoara. Für mich ist es der zweite Besuch in einem Kinderdorf der Stiftung Kinderzukunft und es ist meine erste Reise nach Rumänien.
Ich bin gespannt!

Schon aus der Luft erinnert beim Anflug alleine die Struktur und Größe der Felder noch ein wenig an Planwirtschaft und Kolchosen. Bilder der Revolution von 1989 werden ins Gedächtnis gerufen. Ein armes Volk, das extrem unter der Diktatur Ceausescus gelitten hat. Ich erinnere Bilder von ausgemergelten Kindern in gruseligen Kinderheimen.
Das ist lange her.

Rumänien gehört seit mehr als zehn Jahren zur Europäischen Union.
Und das merke ich sofort bei meiner Einreise: Passkontrolle!
Wie immer stehe ich in der langsamsten Schlange.

Neben und vor allem vor mir wird gründlich geprüft. Ohne Pass eines EU-Mitgliedslandes heißen die Fragen: Grund der Reise? Wo werden Sie wohnen? Wie lange bleiben sie? Haben Sie 500€ bei sich? Zeigen! (Kein: Bitte!)
Rückflug Ticket? Zeigen! (Wieder kein: Bitte!)
Hier werden die EU Außengrenzen verteidigt.
Ich werde nach kurzem Zeigen des Passes durchgewunken! Als Deutscher ist man so privilegiert!

Willkommen in Rumänien!
Wir werden herzlich vom Direktor des Kinderdorfes, Herrn Popescu, und dem Assistenten Valentin empfangen und zu unserem Hotel in Timisoara gebracht. Das Gästehaus im Kinderdorf wird gerade renoviert!

Stiftung Kinderzukunft, meinfrollein Charity Projekt

So nutzen wir die Gelegenheit und machen einen kleinen Bummel durch die wunderschöne und im Kern sehr schön restaurierte Stadt.

Die erfahrenen Paten erklären mir, was sich alles seit dem Bau des Kinderdorfes 1994 getan hat. Damals gab es unglaublich viele Straßenkinder, die zum Teil in der Kanalisation der Stadt lebten. Heute sieht zumindest alles schön aus, die Armut ist erst auf den zweiten Blick sichtbar.
im Kinderdorf, Rumänien

Über 110 Kinder – Besuch im Kinderdorf
Am nächsten Morgen ist es soweit. Wir fahren in das Kinderdorf, das am Rande der circa 320.000 Einwohner großen Stadt liegt. Das Kinderdorf wurde in den letzten Jahren grundlegend renoviert, was anlässlich der Patenreise mit einem kleinen offiziellen Fest gefeiert werden soll.

Wir werden vom Direktor stolz durch das Hauptgebäude geführt. Hier gibt es Sozialstationen, eine Krankenstation, die Bibliothek, Aufenthaltsräume und einen großen Tagungsraum. Alles ist hell und freundlich, die Wände sind aufwändig mit Blumen bemalt und überall hängen Bastelarbeiten der Kinder.

Da alle Kinder noch in der Schule oder im Kindergarten sind, ist es auf dem 8 ha großen Gelände sehr ruhig und der Direktor nutzt die Gelegenheit, ein wenig über die Entwicklung des Kinderdorfes zu erzählen.

Rumänien gehört seit 10 Jahren zur EU und muss den Vorgaben entsprechen.
Das gilt auch für die Struktur und Unterbringung in Kinderheimen. Heute dürfen statt der 24 Kinder „nur“ noch 8-12 Kinder mit einer Erzieherin pro Haus wohnen.

Hoffnung- Charity Projekt von meinfrollein

Es gibt Jungenhäuser und Mädchenhäuser, nur die Kindergartenkinder leben gemischt. Manche neue Regelung ist gut gemeint, führt bei öffentlichen Einrichtungen aber zu ungewollten Konsequenzen. So dürfen Jugendliche nicht arbeiten, was dazu führt, dass die Gemüsegärten im Kinderdorf nur noch rudimentär vorhanden sind- schade!

Der Tagesablauf im Kinderdorf ist sehr geregelt. Frühstück und Abendessen findet in den Häusern statt, mittags essen die Kinder in der Kantine. Hier wird das Essen frisch zubereitet. Typisch für Rumänien: es gibt zu jedem Essen helles Brot in riesigen Mengen! Jedes Haus verbraucht alleine für Frühstück und Abendbrot ca. !!! acht!!! Brote!
Was für ein Glück, dass es die kinderdorfeigene Bäckerei gibt!

Basteln und Kicken – die Kinder sind einfach besser!
Nach dem Mittagessen geht es endlich zu den Kindern in die Häuser. Wir werden zu einer Bastelstunde eingeladen und sind erstaunt, wie filigran und exakt selbst die Kleinsten schon basteln können. Da können wir nur den Hut ziehen!

meinfrollein, fairtrade Charity Projekt Rumänien

Die Größeren helfen den Kleinen und so bekommen alle wunderbare Masken und gebastelte Karten. An Glitter wird nicht gespart: es sind einfach mehr Mädchen beim Basteln als Jungen!

Die sind nachmittags draußen zu finden. Sie spielen in unterschiedlichen Gruppen Fußball oder hören Musik auf dem Handy.

Mich zieht es auch nach draußen, möchte ich doch meine Mitbringsel unter die Kinder bringen. Gefolgt von einem „Fanclub“ verteile ich u.a. Basketball und Fußball.

Spenden Charity Projekt Rumänien, Timisoara

Sofort muss gespielt werden. Fabiana ist fußballvernarrt und organisiert gleich zwei bunt zusammen gewürfelte Teams. Zeitweise spielt auch der alte Hund des Kinderdorfes mit.

Die Kinder sind alle total offen und herzlich und freuen sich riesig über die Aufmerksamkeit. Die Kleinen wollen alle an die Hand oder auf den Arm, die Älteren laufen über den ganzen Hof für die Begrüßung!
Mehr als alle Mitbringsel zählen unser Interesse an den Kindern und unsere Nähe.

meinfrollein, fairtrade Charity Projekt Rumänien

Undercut – berufliche Ausbildung als Chance
Am späten Nachmittag können wir dem Friseurkurs beiwohnen. Hier erhalten interessierte Jugendliche eine Ausbildung, die ihnen eine echte Berufsperspektive ermöglicht. Alle Kurse werden von ausgebildeten Fachleuten unterrichtet und finden in den z.T. von deutschen Unternehmen gespendeten Ateliers statt.

Charity Projekt Rumänien

So konnte Meinfrollein schon ein Projekt in der Schneiderei unterstützen und kann jetzt mit der gerade abgeschlossenen Verkaufs-Saison den Kurs zum Feinbäcker ermöglichen. Dieser gilt als Aufbaukurs zum Bäcker und qualifiziert die Jugendlichen für den rumänischen Arbeitsmarkt, auf dem sie durch die berufsvorbereitenden Kurse bessere Chancen haben. Gerade für Kinder aus dem Kinderdorf ist eine Ausbildung und der Einstieg ins Berufsleben oftmals die einzige Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft. (Der Kurs findet noch statt-Bilder folgen!)

Eine gute Schulbildung, Fremdsprachen und unterschiedliche Ausbildungslehrgänge, all dies finden sie im Kinderdorf der Stiftung Kinderzukunft.
Die Meinfrollein Spenden Charity Projekt helfen konkret und direkt vor Ort. Hier werden die Weichen für ein Leben mit Perspektive gestellt.

meinfrollein, fairtrade Charity Projekt Rumänien

Warum? – soziale Armut trifft vor allem Kinder
Die Kinder kommen mit den unterschiedlichsten Hintergründen in das Kinderdorf und haben oft mit 3-5 Jahren schon mehr traumatische Erlebnisse, als die meisten von uns jemals haben werden.

Viele der Kinder werden von ihren Eltern zurückgelassen, wenn diese ins Ausland abwandern, um der prekären sozialen Situation in Rumänien zu entkommen. Oftmals bleiben die Frauen alleine mit ihren Kindern zurück und können diese nicht mehr ernähren. Es gibt Kinder im Kinderdorf die 3-4 Geschwister von unterschiedlichen Vätern haben und die Mutter lebt in einer neuen Beziehung.

Der sehr niedrige Lebensstandard, oftmals keine Schulbildung und für einen großen Teil der Bevölkerung eine gewisse Perspektivlosigkeit verschlimmern die Situation.

Rumänien ist das ärmste Land der EU und hat mit Abstand die höchste Kinderarmut. Dabei ist in den letzten Jahren die Armutsgefährdung in Rumänien sogar gestiegen.

Kantinen im Kinderdorf, charity Projekt

Es scheint fast ein wenig hoffnungslos, wenn Popescu resümiert: im Kommunismus hatten wir alle gleich wenig aber es gab eine Wohnung, Arbeit und Essen. Jetzt gibt es wenige Gewinner und sehr, sehr viele, denen es schlechter geht als früher.
Und immer sind die Kinder die größten Verlierer.

Mehr als 110 Kinder finden im Kinderdorf ein Zuhause, in dem sie liebevoll von sehr engagierten Erzieherinnen und Sozialassistenten betreut und gefördert werden. Mir fällt insbesondere der respektvolle und hilfsbereite Umgang untereinander auf. Bei all den traumatischen Geschichten, die jedes Kind mitbringt, erfordert dies ein hohes Maß an Rücksichtnahme. Die klare Struktur des Alltags ist da sicherlich hilfreich.

„Der Hahn ist tot“ – Besuch im Kindergarten
Am nächsten Tag geht es zu den Kleinsten in den Kindergarten. Kaum erreichen wir den Flur, lugt auch schon das eine oder andere Kind um die Ecke. Natürlich werden wir schon erwartet und die Kinder führen kleine Liedchen und Gedichte vor. „Der Hahn ist tot“ scheint es auch nach Rumänien geschafft zu haben.

Hoffnung- Charity Projekt von meinfrollein

Auffallend ist auch hier die Disziplin. Die Erzieherinnen leiten sehr viel an und kontrollieren. So werden z.B. Bilder exakt ausgemalt und die Farben sind vorgegeben. Mit der Disziplin ist es dann aber vorbei, als wir Besucher bei Mitmachliedern einbezogen werden! Die Kinder sind begeistert, auch (oder gerade weil) wir kein Wort verstehen!

Die meisten Kleinen haben keine Berührungsängste und sitzen schneller auf meinem Schoß als ich gucken kann. Es ist herzergreifend. Leider habe ich nur zwei Arme und Hände!

Luftrutsche und Pizza – Ausflug nach Timisoara
Am Nachmittag geht es mit einer Gruppe von Kindern auf einen Ausflug nach Timisoara wo wir einen großen Park mit vielen tollen Spielgeräten besuchen. Attraktion ist eine große Luftrutsche, die gegen eine Gebühr fünf Minuten benutzt werden darf. Quasi angstfrei schmeißen sich die Kids von der wirklich steilen Rutsche, purzeln irgendwie auf eine Luftmatratze, die sie rudimentär auffängt, um gleich wieder nach oben zu klettern! Manches vom Luftzug hochgewirbelte Tüllröckchen versperrt bei der Abfahrt jegliche Sicht!

meinfrollein, fairtrade Charity Projekt Rumänien

Auch die Größeren haben viel Spaß mit den Riesenschaukeln, aber das Highlight ist natürlich der Besuch einer Pizzeria am Abend. Es ist schon lustig, wie zielstrebig die Kleineren meine Hände suchen, ganz brav neben mir herlaufen und munter auf mich einreden – auf rumänisch natürlich! Der Abschied am Abend ist nur mit vielen Umarmungen und Küsschen zu bewerkstelligen.

Rumaenienreise-Blog16

Hoher Besuch vom Vizekonsul – Einweihungsfeier
An meinem letzten Tag im Kinderdorf dürfen wir Besucher erst am Nachmittag kommen- die Kids bereiten das Fest vor!

Sogar der neue deutsche Vizekonsul ist anlässlich der Einweihungsfeier der renovierten Gebäude gekommen. Hört man die Geschichte der mehrjährigen Renovierungsphase, die immer wieder durch EU-Vorgaben, Insolvenzen von Baufirmen etc. verzögert wurde, ist es fast verwunderlich, dass dieses Fest stattfinden kann.

In wunderschönen Kostümen -die in der Schneiderwerkstatt gefertigt wurden- führen die Kinder großartige Aufführungen vor. Abwechselnd treten Solisten und Gruppen auf und ein etwas älteres Mädchen bedankt sich sehr bewegend stellvertretend für alle Kinder für die Unterstützung und das Zuhause, welches sie alle im Kinderdorf finden.
Auch ein gestandener Mann wie der Vizekonsul braucht danach einen Moment, bevor er zu seiner Rede ansetzen kann.

In solchen Momenten bin ich stolz auf alle meine Kunden und Fans, denn wir haben mit dem Meinfrollein Spenden Charity Projekt einen kleinen Beitrag für die Zukunft dieser Kinder geleistet. Diese Momente sind meine Inspiration und Motivation und bestätigen mich darin, dass man mit kleinen Schritten Großes leisten kann.

Ich freue mich schon auf das nächste Charity Projekt!

Vom Zwerg bis Ballerina – Kostümparty
Nach all den tollen Aufführungen geht es noch einmal zur Besichtigung durchs Dorf, um dann endlich die große Party steigen zu lassen! Alle Kinder haben sich mit selbst gefertigten Kostümen verkleidet und wir Besucher sind die Jury! So darf sich jedes Kind präsentieren und wird mit viel Applaus belohnt. Ein Kostüm ist schöner als das andere!

Alle sind total aufgekratzt, als der DJ Valentin die Musik laut macht. Es wird getanzt!

meinfrollein, Besuch im Kinderdorf, Timisoara

Bei so viel Herzlichkeit bleibt keine Verschnaufpause. Ob im Kreis, Polonaise oder mit 2 Kindern gleichzeitig auf dem Arm oder der Schulter, hier heisst es für mich: alles geben!
Schweißgebadet, mit wunden Füßen aber überglücklich verlasse ich das Kinderdorf am Abend. Dankbar für die Gelegenheit, dieses Glück und Lachen hautnah zu erleben.

Der Abschied fällt schwer, habe ich doch so viele neue Freunde gefunden!

Ich hoffe, dass der Reisebericht ein wenig vom Spirit im Kinderdorf vermittelt und freue mich, wenn ich Ihnen ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern konnte. Sie haben die Welt ein kleines bisschen glücklicher gemacht.
Die strahlenden Kinderaugen sind das Dankeschön der Kinder.

Charity Projekt, Rumänien


Charity Spendenprojekt 2016/17

Ausbildung in der Backstube
Ausbildung in der Backstube
 

Das aktuelle Charity Spendenprojekt unterstützt durch den Verkauf der meinfrollein Styles in der Wintersaison 16/17 das Kinderdorf „Satul de Copii Rudolf Walther“. Das Kinderdorf liegt bei Timisoara, Rumänien und bietet insgesamt 200 Kindern ein neues Zuhause.

Durch den wirtschaftlichen Abschwung gehört Rumänien zu einem der ärmsten Länder Europas. Die sehr hohe Arbeitslosigkeit und der Mangel an Ressourcen führt dazu, dass es vielen Familien nicht möglich ist, ihre Kinder zu ernähren, geschweige denn, ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen.

Nach aktuellen Studien auf EU-Ebene haben Kinder in Rumänien das höchste Armutsrisiko. In einem Bericht von World Vision aus dem Frühjahr 2016 wird konstatiert, dass 51% der rumänischen Kinder bereits im Armutsspektrum leben. Schätzungsweise 29% der Kinder leiden bereits an schweren Entbehrungen, die das Recht auf normales körperliches Wachstum und entsprechende Entwicklung stark einschränken. Aber Armut bedeutet nicht nur Mangel an Nahrung, sondern auch mangelnde Bildung, Mangel an medizinischer Versorgung, Mangel an geeigneter Unterkunft und mangelnde berufliche Qualifikation.
Und das mitten in Europa!

Aufgrund dieser besorgniserregenden Situation ist das Engagement der Stiftung Kinderzukunft im Kinderdorf heute umso wichtiger. Hier finden die Kinder und Jugendlichen nicht nur eine fürsorgliche und liebevolle Umgebung, sie kommen auch in den Genuss einer qualifizierten Schulbildung und können sich im Anschluss für verschiedene akkreditierte Berufe ausbilden lassen. Dies ist für diese Kinder die einzige Chance der Armuts- und Kriminalitätsspirale zu entkommen. Damit die Gelder zu 100% vor Ort ankommen, wird das Charity Spendenprojekt durch die Stiftung Kinderzukunft umgesetzt.

Die Spende, die durch alle meinfrollein Kunden generiert wird, unterstützt das Kinderdorf in dieser Saison bei der Ausbildung zum Koch/Bäcker. Durch die Spende kann ein spezieller Qualifizierungslehrgang in Form eines Koch- und Feinbäckerkurses angeboten werden. Ein wichtiger Schritt für eine bessere Chance auf eine echte Zukunft!

Meinfrollein freut sich sehr, durch das Charity Spendenprojekt auch diese Saison wieder ein wenig Glück in die Welt bringen zu dürfen!

Und das geht ganz einfach so: Bewusster konsumieren, nachhaltig wirken!
Stiftung Kinderzukunft Spendenprojekt


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Charity-Projekt in Guatemala erfolgreich!

Aller Anfang ist schwer, aber es lohnt sich!
Aller Anfang ist schwer, aber es lohnt sich!
 

DANKE AUS SALCAJÁ, Guatemala!

Nun sind sie da, die lang ersehnten und dringend benötigten Nähmaschinen! Es ist das vierte erfolgreiche Charity-Projekt von meinfrollein. Und auch dieses Mal konnten über 2000€ gespendet werden. Das ist wirklich klasse!
Als der erste Teil-Spendenbetrag Ende letzten Jahres an die Stiftung Kinderzukunft überwiesen wurde, war die Freude groß. Trotz des nicht vorhandenen Winters, konnte die meinfrollein Kollektion überzeugen und fand viele neue Kunden. Es wurde bis zum Ende der Saison im Mai sogar noch zugelegt.

Jetzt konnten sogar zwei ganz wichtige Nähmaschinen angeschafft werden! Die neuen Nähmaschinen waren dringend nötig geworden, damit die Ausbildung weiterhin auf hohem Niveau stattfinden kann.
Die beiden Maschinen werden für das Versäubern der Schnittkanten benötigt. Damit kann die Innenverarbeitung der gefertigten Bekleidungsstücke professionell gestaltet werden.

Nachdem in diesem Frühjahr die Schauspielerin Jessica Schwarz als Schirmherrin der Stiftung Kinderzukunft das Kinderdorf im Hochland Guatemalas besucht hat, ist nun die Anschaffung der Maschinen ein weiteres Highlight in diesem Jahr. Im November feiert das Kinderdorf das 25 jährige Bestehen und zu diesem besonderen Anlass werden sicherlich viele Kleidungsstücke schon unter der ein oder anderen Maschine gelegen haben.
Auf dass alle festlich gekleidet sind!

Die Jugendlichen aus dem Kinderdorf „Aldea Infantil Rudolf Walther“ freuen sich sehr über die Neuanschaffung und bedanken sich auch im Namen der Stiftung Kinderzukunft!
Danke an alle Kunden, Unterstützer und Freunde von meinfrollein!
Ihr habt es möglich gemacht und ein wenig mehr Glück in die Welt gebracht!
Durch das Vertrauen in die Produkte und das Konzept, durch Weiterempfehlungen und durch die ganz bewusste Entscheidung, nachhaltig zu handeln! DANKE!


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SPENDENPROJEKT 2015 / 16

In der Schneiderei Ausbildungswerkstatt im Kinderdorf
In der Schneiderei Ausbildungswerkstatt im Kinderdorf "Aldea Infantil Rudolf Walther"
 

Ausbildungsprojekt in Salcajá, Hochland in Guatemala

Nach  drei erfolgreichen Charity Spendenprojekten fördert meinfrollein diese Saison wieder ein Ausbildungsprojekt in Guatemala. Das Kinderdorf  der Stiftung Kinderzukunft „Aldea Infantil Rudolf Walther“ im Hochland von Guatemala,  erhält die Spende (3 Euro pro verkauftem Strickaccessoire), um u.a. dringend benötigte Nähmaschinen für die Schneiderwerkstatt zu kaufen.

Seit 1991 finden in dem Kinderdorf 170 Kinder Unterkunft. Das durch Bürgerkrieg und Naturkatastrophen gebeutelte Land gehört zu einem der ärmsten Länder der Welt. Zum Teil werden Kinder aus purer Verzweiflung von den Eltern ausgesetzt, weil das Einkommen nicht mal für das Essen reicht, geschweige denn für das Schulgeld. Stirbt ein Elternteil, sind die Kinder oftmals auf sich alleine gestellt, leben auf der Straße und ernähren sich von dem, was sie im Müll finden.

Im Kinderdorf finden sie nicht nur Unterkunft. In kleinen Gruppen leben sie mit je einer Hausmutter in verschiedenen Häusern auf dem Gelände in familienähnlichen Strukturen. Hier erfahren sie Geborgenheit und erhalten eine gesunde Ernährung. Die Kinder besuchen regelmäßig die Schule des Kinderdorfes (absolut keine Selbstverständlichkeit) und können als Jugendliche eine Ausbildung als Schreiner, Bäcker oder Schneider in den Kinderdorf eigenen Ausbildungsprojekten machen. Auch dies ist keinen Selbstverständlichkeit in Guatemala,  da es die Struktur einer ordentlichen Ausbildung dort nicht gibt.
Hier gibt es ein bewegendes Video der Stiftung Kinderzukunft, was einen guten Eindruck vermittelt.

Nur durch Schulbildung und eine gute Ausbildung haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Chance auf eine bessere Zukunft.

Aktuell  ist die Situation für Jugendliche in Guatemala extrem schwierig, da es große Konkurrenz gibt und von potentiellen Arbeitgebern nicht nur ein guter Schulabschluss, sondern auch erste Berufserfahrung erwartet wird. Hier haben die Kinder des Kinderdorfes einen Vorteil durch ihre Ausbildungserfahrung. Oftmals können sie sich auch selbständig machen und eine eigene Werkstatt eröffnen.Stiftung Kinderzukunft Charity


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meinfrollein besucht Spendenprojekt im bosnischen Kinderdorf

Willkommen in Selo Mira
Willkommen in Selo Mira
 

Alles beginnt mit einem kurzen Anruf Anfang März: „Frau Lewe, hätten Sie nicht Interesse, uns in das bosnische Kinderdorf zu begleiten?“
Welch’ eine Gelegenheit!
Natürlich möchte ich persönlich sehen, wie es vor Ort aussieht und wie die Spende eingesetzt wird.

Im Mai 2015 ist es soweit. Ich werde die Verantwortlichen der Stiftung Kinderzukunft während ihres Besuchs vor Ort treffen! Es ist das dritte Spendenprojekt von Meinfrollein: mit der Spende wird die Schneiderwerkstatt des bosnischen Kinderdorfes Selo Mira unterstützt.
Nach 3 Stunden Autofahrt von Sarajevo durch eine wunderschöne, bergige Landschaft komme ich in der Nähe von Tuzla an einem fantastischen See. Nicht mehr weit und das Hinweisschild der Stiftung weist mir die letzten Kilometer.

Am Freitagmittag treffe ich im Friedensdorf (die Übersetzung von „Selo Mira“) ein. Es liegt sehr idyllisch auf einen Berghang mit Blick über eine weich geschwungenen Hügellandschaft. Ein Traum für Wanderer und sehr friedvoll.
Nichts lässt vermuten, dass in der Umgebung zum Teil noch Minenfelder sind. Eines in direkter Nachbarschaft wurde erst vor ein paar Jahren „gesäubert“. Fast eine Generation ist der Krieg jetzt vorbei, aber er wirkt nach.

bosnisches Kinderdorf selo Mira

Die Sonne scheint, bestes Wetter, aber auf dem Campus ist es eher ruhig. Ich wundere mich.

Nachdem ich herzlich begrüßt wurde und mich zu der kleinen Gruppe von Paten und Angestellten der Stiftung gesellt habe, erfahre ich: die Kinder machen heute mit der Schule einen Tagesausflug. Auch hier geht das Schuljahr bald zu Ende und zur Belohnung gibt es wie in Deutschland Ausflüge.

 

Bei der Dorfbegehung, die der Direktor Osman Pozderovic mit uns macht, entdecken wir dann doch einige Kinder, die uns alle ausnahmslos herzlich begrüßen und uns zuwinken. Ich merke gleich, hier hat man schon
gespannt auf die Gäste gewartet.

Da es schon früher Nachmittag ist, schließt der Kindergarten. Die Kleinen begegnen uns, als sie den Kindergarten verlassen. Acht Kinder aus dem Dorf Turija, die auch den Kindergarten nutzen, gehen in ihre Familien im Dorf. Die anderen sind ja schon zuhause.

Wir besuchen die Ausbildungswerkstätten, wie in den Friseursalon. Hier herrscht Hochbetrieb. Wie wir erfahren, eine sehr beliebte Ausbildung, weil man sich als Friseur selbstständig machen kann. Es folgen Bäckerei, Metalllwerkstatt und Schreinerei, bevor wir zur Schneiderwerkstatt kommen. Spende für die Schneiderwerkstatt Stiftung Kinderzukunft

Hier ist die Meinfrollein Spende angekommen und stolz zeigt mir die Meisterin, was schon alles genäht wurde: Dreiteilige Anzüge und Ballkleider mit Rüschen und Volants für die diesjährige Abschlussfeier.
Die Mädels und Jungs konnten ihre eigenen Entwürfe umsetzen und dürfen richtig stolz auf ihre Ergebnisse sein. Uns ich freue mich, dass diese Träume auch durch die vielen meinfrollein Kunden wahr werden konnten!

Stiftung Kinderzukunft-spendenprojekt meinfrollein

Plötzlich füllt sich das Gelände mit Kindern vom Grundschulalter bis zu den höheren Klassen. Die Ausflügler sind wieder da.
Sofort werden wir von allen begrüßt. Manche Paten kommen zum Teil mehrmals im Jahr und sind schon gute Freunde geworden. Auch die Hausmütter freuen sich sichtlich.
Die Kinder freuen sich riesig über neue Spiele, die aufgrund des guten Wetters auch gleich ausprobiert werden. Sprachlich versteht man sich irgendwie. Die etwas älteren können zum Teil ganz gut englisch, manche sogar ein wenig deutsch. Zum Glück spricht ein Pate sehr gut italienisch!

Italienisch???
So war sicherlich auch mein Gesicht zu deuten. Wieso sprechen die Kinder im bosnischen Kinderdorf zum Teil fließend italienisch?Die Lösung ist einfach und bezaubernd zugleich. Seit Jahren können einige Kinder die Schulferien dank einer italienischen Organisation in italienischen Familien verbringen. Und Kinder lernen schnell.
Aber bei Spiel und Spaß brauchen wir nicht viel Sprache. Ich selbst geselle mich zu den schon älteren Jugendlichen auf den Basketball Platz. Hier spielt man Basketball à la Bosnien, wie mir mitgeteilt wird. Das merke ich schnell!!!
Da ich wohl besser, als erwartet spiele, genieße ich schnell Anerkennung bei den Jungs- was ein Glück!!

Es ist schön zu sehen, wie der Umgang unter den Kindern aber auch mit den Hausmüttern und Betreuern ist. Überall ist sehr viel Herz zu spüren. Am nächsten Morgen starten wir unseren Rundgang durchs Dorf. Von Tür zu Tür besuchen wir die 16 Familien und bringen kleine Geschenke vorbei. Für die Hausmütter gibt es Kaffee. Ein sehr beliebtes Mitbringsel, gehört das Kaffeetrinken in Bosnien doch zu den kulturellen Highlights und wird bei jeder Begegnung zelebriert.
Für die jeweils acht Kinder, die in zwei Zimmern in Doppelstock-Betten schlafen, gibt es Süßigkeiten. Natürlich sind Gummibärchen sehr beliebt.Es fällt sehr positiv auf, dass trotz des begrenzten Wohnraums, oder gerade deshalb, eine große Ordnung herrscht.

Kinderdorf in Bosnien

Auch der Direktor ist sehr engagiert und versucht durch die enge Kooperation mit den Nachbarn im Ort und den Behörden für alle ein positives Klima herzustellen. Letztendlich möchte er den Kindern eine echte Zukunftsperspektive geben. Daher die Ausbildungswerkstätten und das Jugendhaus in Lukavac, wo die erwachsenen Jugendlichen in WG’s auf ihre ersten Jobs warten. Nicht einfach in einem Land mit enorm hoher Arbeitslosigkeit (über 40% in 2014).
Die Strukturen im Land sind auch politisch noch nicht so stabil, dass Investoren in ausreichenden Mengen Vertrauen haben. Der Leiter des Kinderdorfs kennt sich aus und betreut das Kinderdorf seit den Anfangstagen. Er war selbst im Krieg in einem Flüchtlingslager. Auch Amir, unser Übersetzer und der Sekretär des Kinderdorfes, war im Krieg. Sie wissen, was es heißt, ohne Perspektive zu sein.

Nach und nach erfahre ich auch etwas über die einzelnen Schicksale der Kinder, die durch das bosnische Jugendamt hier herkommen. Wenn man das Lachen der Kinder hört und Ihren offenen und fröhlichen Umgang mit uns, kann ich mir kaum vorstellen, was sie zum Teil schon durchgemacht haben. Es sind Straßen-Kids aus Sarajevo dabei, missbrauchte Kinder und absolut vernachlässigte Kids.

Viele sind mit ihren Geschwistern oder einen Teil der Geschwister hier. Im Kinderdorf gibt es Zuneigung, Sicherheit, Geborgenheit und so banale Dinge wie regelmäßiges Essen und Ausbildung.

Am nächsten Morgen geht es nach dem Besuch aller 16 Familien zum Ausflug nach Tuzla! Da nicht alle Kinder auf einem Schulausflug waren, dürfen diese und die Kinder der Paten am Ausflug nach Tuzla teilnehmen. Ein großes Ereignis! Denn so oft gibt es nicht die Möglichkeit in die Stadt zu kommen. Hier wird mit der Bummelbahn eine kleine Rundfahrt gemacht und ein großer Spielplatz besucht.
So sieht Kinderglück aus!

Tuzla
Nach dem Besuch der Gedenkstätte für die Opfer, die 1995 bei einem Bomben-Einschlag mitten in Stadt-Zentrum starben, geht es zurück.

Nach dem Essen gibt es in der Kantine eine echte Überraschung für die Kleinen. Es ist so schön zu sehen, wie sich die Paten persönlich einbringen und so ein ganz besonderes Verhältnis entsteht.

Und zu meinem Glück ist gerade auch eine Patin vor Ort, die im normalen Leben Klinik-Clown ist. Sie gibt eine improvisierte Vorstellung, die ein absolutes Highlight ist. Verkleidet betritt sie in umständlicher Clownsmanier den Raum. Dabei wird ein im Weg stehender Tisch kurzerhand überklettert. Die Kleinen Lachen und sind begeistert. Sie werden in das Spiel eingebunden und plötzlich ergibt sich eine echte Mitmach-Dynamik. Auch die mitgekommenen Hausmütter sind nicht zu halten. Was für ein tolles Event!

Nach dem Ende der Vorstellung folgt die samstägliche Disco. Hier laufen die neuesten Songs und die Lautstärke ist mindestens discoreif! Heute mischt sich jedes Alter, schließlich wollen alle mit den Gästen tanzen bis die Füße schmerzen! Geschwitzt wird schon weit vorher.

Am Sonntag geht es gleich nach dem Frühstück mit Kindern auf einen Tagesausflug ins Grüne. Es wird ein Naturpark in den Bergen angefahren. Hier gibt es einen Fußballplatz, einen Spielplatz und ein Restaurant, in das die Kinder eingeladen werden. Ein besonderes Erlebnis.Nach diversen Spielen geht es gegen Abend zurück. Im Bus ist es recht ruhig. Erschöpfung ist zu spüren. Am Abend gibt es die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Essen mit dem Direktor. Beim Gespräch werden Dinge nochmal klarer. Die wirtschaftliche Situation des Landes, die hohe Arbeitslosigkeit und auch das fehlende Geld, macht es für die Bosniaken schwer, eine Vision zu entwickeln. Aber es gibt Hoffnung!

Immer wieder muss ich feststellen, dass trotz der schrecklichen Umstände, die dazu führen, dass Kinder nach Selo Mira kommen, sie aus meiner Sicht echtes Glück haben. Der kurze Einblick in den Lebensalltag zeigt mir, dass hier viel Wert auf soziale Kompetenz und eine gute Ausbildung gelegt wird.

Diese Spende in die Ausbildung dieser Kinder ist ganz sicher sehr, sehr nachhaltig!

Tausend Dank an alle Kunden, Fans, Unterstützer, an die Stiftung Kinderzukunft und vor allem an die herzlichen Menschen in den Kinderdörfern vor Ort!

Ich freue mich schon auf das nächste Projekt von meinfrollein!

Wer sich für eine Patenschaft interessiert, ist hier bestimmt gut aufgehoben!

 

 


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SPENDENPROJEKT 2014 / 15

Eindruck aus dem Kinderdorf Selo Mira, Bosnien und Herzegowina
Eindruck aus dem Kinderdorf Selo Mira, Bosnien und Herzegowina
 

Ausbildungsprojekt in Lukavac-Turija, Bosnien und Herzegowina

Auch diese Saison spendet meinfrollein an ein Kinderdorf der Stiftung Kinderzukunft (3 Euro pro verkauften Style). Das Kinderdorf „Selo Mira“ in der Nähe von Tuzla erhält die Spende, um u.a. Material für die Schneiderwerkstatt zu kaufen. Hier können die Jugendlichen erste Berufserfahrungen sammeln und einen Einblick ins Schneiderhandwerk bekommen.

Anfangs war das Kinderdorf ein Zufluchtsort für Witwen und Waisen des Bosnienkrieges. Heute finden hier 110 Kinder, deren Eltern sich nicht mehr um sie kümmern können oder wollen, ein neues Zuhause.

Bereits seit 1992 engagiert sich die Kinderzukunft für die vom Krieg geplagten Menschen im zerfallenden ehemaligen Jugoslawien. Vielen Familien wurde ihre Heimat geraubt und etliche Kinder verloren ihre Eltern. Die Stiftung wollte daher diesen Menschen eine Zuflucht bieten.

Nach zwei Jahren Bauzeit wurde „Selo Mira“ – das Friedensdorf für Bosnien – am 22. Mai 1998 eröffnet. Auf einem fünfzehn Hektar großen Gelände in der Gemeinde Lukavac-Turija bei Tuzla bietet es seitdem ein Zuhause für mehr als dreihundert Menschen. Hier leben die Kinder und Jugendlichen in kleinen Familien und werden von Erzieherinnen unterstützt.

Es gibt u.a. einen Kindergarten und verschiedene Ausbildungsgänge. Diese sind entweder Teil der regulären Berufsschulausbildung oder dienen der Arbeitstherapie und können als freiwillige Berufspraktika zur Berufsvorbereitung genutzt werden.

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Noch heute leidet Bosnien unter den Folgen des Bürgerkrieges. In Bosnien sind nach den Kriegen der 1990er-Jahre noch 1.215 Quadratkilometer der Landesfläche vermint.

Diese Tatsache macht Bosnien und Herzegowina zum am schlimmsten von Minen verseuchten Land in Europa und zu einem der am stärksten verminten Ländern der Welt. (vgl. www.the-monitor.org)

Verschlimmert wurde die Situation durch die Flutkatastrophe im Frühjahr 2014. Durch die Fluten und Erdrutsche wurden Landminen aus dem Bosnienkrieg aufgewühlt und weggeschwemmt. Gleichzeitig wurden die Warnschilder, durch die verminten Gebiete gekennzeichnet waren, durch das Wasser fortgetragen.

Seit dem Friedensvertrag von Dayton 1995 herrscht weitgehend Stillstand in Bosnien-Herzegowina, Politiker der drei ethnischen Gruppen – Bosniaken, Kroaten und Serben – blockieren sich gegenseitig, Korruption und Vetternwirtschaft ist weitverbreitet, die Arbeitslosigkeit liegt bei 45 Prozent.


SPENDENPROJEKT 2013 / 14

Eindruck aus der Schneiderwerkstatt im Kinderdorf in Timisoara
Eindruck aus der Schneiderwerkstatt im Kinderdorf in Timisoara
 

Ausbildungsprojekt in Timisoara, Rumänien

Mit den Spenden der aktuellen Saison (3 Euro pro verkauften Style) wird das Nähmaterial, wie z.B. Stoffe, für die Ausbildung in der Schneiderwerkstatt im Kinderdorf in Timisoara finanziert. Durch die berufliche Ausbildung erhalten die Kinder auch langfristig die Möglichkeit, ihr Leben selbständig zu finanzieren.

Ein großes Problem Rumäniens sind die zahllosen Straßenkinder. Viele von ihnen sind aus Heimen geflohen oder stammen aus Familien, die auf Grund der desolaten wirtschaftlichen und sozialen Situation kaum noch für die Ernährung geschweige denn für die Ausbildung ihrer Kinder aufkommen können.

Auf einem acht Hektar großen Gelände der Stadt Timisoara steht das Zuhause für 200 Kinder im Alter von 3 bis 18 Jahren.

Zum Dorf gehören neben einem großen Wirtschafts- und Verwaltungsgebäude ein Kindergarten, ein Gästehaus für die Paten, eine Krankenstation sowie Räume für Ärzte und Psychologen.

Außerdem gibt es eine eigene Schule, die auch von Kindern aus Timisoara besucht wird, sowie das Ausbildungszentrum.

Damit die Gelder zu 100% vor Ort ankommen, wird das Projekt durch die Stiftung Kinderzukunft umgesetzt. Die Kinderzukunft trägt das Spendesiegel des DZI, das Gütesiegel für seriöse
Spendenorganisationen und wurde für vorbildliches Engagement und beispielhafte
Stiftungsarbeit von der Hessischen Landesregierung zur Stiftung des Jahres 2009 ausgezeichnet. www.kinderzukunft.de

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SPENDENPROJEKT 2011 / 12

Schulmaterial für die Kinder in Monrovia. Finanziert durch Spenden von meinfrollein.
Schulmaterial für die Kinder in Monrovia. Finanziert durch Spenden von meinfrollein.
 

Schulprojekt in Monrovia, Guatemala

Im Frühjahr 2012 konnten die ersten Spenden überbracht werden. Meinfrollein und damit alle Kunden und Unterstützer finanzierten durch diese Spende das Schulmaterial der Schüler.

Kriege, Korruption und Rassismus zeichnen Guatemalas Vergangenheit. Die Folge sind tausende verwaister und verwahrloster Straßenkinder.

Ihr Dasein ist ein täglicher Überlebenskampf zwischen Gewalt, extremer Armut, geringem Bildungszugang und mangelnder medizinischer Versorgung.

Meinfrollein möchte mit der Spende von 5 Euro pro Style möglichst vielen Kindern in Monrovia eine Chance auf einen Schulbesuch und damit eine echte Zukunftsperspektive geben.


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DIE SORGENPÜPPCHEN

 

Jedes Teil verlässt das Haus mit einem kleinen, extra für diese Produktion fairtrade handgefertigten Sorgenpüppchen aus Guatemala.

In den Dörfern im Hochland von Guatemala erzählen sich die Mayas eine Legende. Danach soll man alle seine kleinen und großen Sorgen vor dem Schlafengehen einer Puppe erzählen und diese dann unter das Kopfkissen legen. Während man dann im Land der Träume ist, nehmen einem die Sorgenpuppen alle Sorgen von der Seele.

Während der Kunde dem Sorgenpüppchen seinen Kummer überläßt, unterstützt er mit dem Kauf diese Frauen beim Erwirtschaften ihres Lebensunterhalts.

Die Erlöse der Sorgenpüppchen gehen an die Kooperative. Mit unseren Produkten möchten wir diese Frauen, wie auch unseren Kunden dem Glück ein wenig näher bringen.


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CreArte – Sorgenpüppchen aus Guatemala
CreArte wurde 1999 mit dem Vorhaben gegründet, kleine Kunsthandwerkergruppen mit der Vermarktung ihrer Produkte zu unterstützen.
CreArte wurde 1999 mit dem Vorhaben gegründet, kleine Kunsthandwerkergruppen mit der Vermarktung ihrer Produkte zu unterstützen.
 

Den Produzentengruppen wird so die Möglichkeit eines regelmäßigen Einkommens und damit eine langfristige Zukunftsperspektive geschaffen. CreArte arbeitet vor allem mit benachteiligten Gruppen zusammen, insbesondere Frauen und die indigene Bevölkerung bilden hier einen Schwerpunkt.

Gerade auf dem Land gibt es für Frauen kaum eine andere Einkommensquelle als die Produktion von traditionellem Kunsthandwerk. Die Unterstützung von CreArte ermöglicht es auch alleinerziehenden Frauen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und sich gleichzeitig um ihre Kinder zu kümmern.

Die meisten der Kunsthandwerkergruppen arbeiten mit Wolle und Stoffen, sie weben, stricken, häkeln und nähen. Die Textilien sind Teil des kulturellen Erbes der Maya und die indigene Bevölkerung trägt ihre Kleidung mit den traditionellen Mustern noch heute, um diesen Teil ihrer Identität und lebendiger Kultur nicht untergehen zu lassen.

Die Designer von CreArte versuchen, beim Entwurf neuer Produkte die aktuellen Trends mit den traditionellen Motiven, Materialien und Arbeitstechniken zu kombinieren. So schaffen sie es, die Traditionen zu wahren und gleichzeitig mit kreativen Designs am Markt bestehen zu bleiben.

Die kleinen Kunsthandwerker organisieren sich eigenständig in Kooperativen oder kleinen Familienbetrieben. CreArte bietet ihnen Unterstützung im Bereich der Logistik und Vermarktung, sowie Weiterbildungen in den Gebieten Qualitätssicherung, Finanzverwaltung, Produktentwicklung, Steuern und anderen gesetzlichen Bestimmungen.